Aktuelles

Betrug durch Fake-Shop – Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Fake-Shops

Janine Moorees, 14. Juni 2021
Betrug durch Fake-Shop - Tipps zum Schutz vor Fake-Shops
Betrug durch Fake-Shop - Tipps zum Schutz vor Fake-Shops

Seien Sie vorsichtig beim Online-Einkauf! Ehe man sich versieht, kauft man etwas von einem Fake-Shop wie in diesem Fall.

Der Hartenholmer bestellte Unterhaltungselektronik und überwies über 1.000 Euro an die deutsche Bankverbindung. Später stutzig geworden recherchierte der Geschädigte im Internet und fand in einem Forum einen Warnhinweis vor diesem Fake-Shop. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass die im Impressum aufgeführte Anschrift nicht korrekt war.

Der Hartenholmer erstattete daraufhin am Dienstag Strafanzeige bei der Polizeistation Henstedt-Ulzburg.

Die Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Fake-Shops

Bei Fake-Shops handelt es sich um gefälschte Internet-Verkaufsplattformen, die häufig vom Original schwer zu unterscheiden sind. Die Betrüger imitieren häufig namhafte Anbieter, indem sie deren Seiten kopieren, um Seriosität vorzutäuschen. Zudem locken sie mit sehr günstigen Preisen.

Ist die Bestellung samt Bezahlung erfolgte, bekommen die Käufer minderwertige oder überhaupt keine Ware.

Regelmäßig agieren die Täter aus dem Ausland. Das bezahlte Geld ist in der Regel weg und lässt sich nicht zurückbuchen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich bei besonders günstigen Preisen aufmerksam zu werden und die Preise bei anderen Online-Händler oder vor Ort zu vergleichen.

Eine Recherche im Internet kann häufig schon erste Hinweise auf einen möglichen Fake-Shop geben.

Nur sichere Zahlungsmittel verwenden – auch wenn zunächst mehrere Zahlungsoptionen beworben werden, bleibt häufig im Bestellvorgang nur noch die Option der Vorkasse über. Insbesondere bei ausländichen Bankverbindungen eines vorgeblichen inländichen Händlers ist besondere Vorsicht geboten.

Bei Zweifeln sollte von einem Einkauf abgesehen werden.

Falls es dennoch zum Kauf gekommen sein sollte, erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei und bringen Sie hierzu sämtliche Unterlagen wie Kaufvertrag, Bestellbestätigung oder E-Mails mit.

[mk_ad]

Quelle: PP/Polizeidirektion Bad Segeberg
Web Shop Stock photos by Vecteezy
Auch interessant:
Noch eben auf die Schnelle günstig Urlaub machen? Da war doch was… Ach ja, „Last Minute“. Aber was genau ist das eigentlich? Und ist es wirklich immer billig?


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

  • Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum. Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fake News, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt deine Unterstützung!

Mehr von Mimikama