Polizei warnt: Betrug mittels E-Mail

Autor: Kathrin Helmreich

Polizei warnt: Betrug mittels E-Mail
Polizei warnt: Betrug mittels E-Mail

Sei auf der Hut, wenn du in einer E-Mail aufgefordert wirst, einem Link zu folgen und deine persönlichen Daten eingeben sollst.

Die Polizei Heinsberg warnt vor betrügerischen E-Mails, die durch einen Vorwand den Empfänger dazu auffordern, einem Link zu folgen.

Indem ein Mann aus Geilenkirchen auf eine scheinbar seriöse E-Mail reagierte, wurde er am Freitag (8. Januar) zum Opfer von Betrügern. In der Mail war er aufgefordert worden, den enthaltenen Link anzuklicken, seine Personaldaten zu übermitteln und Überweisungen zu tätigen. Das Bankinstitut vollzog den Hauptteil der Überweisungen wegen des Verdachts auf Betrug jedoch nicht und begrenzte so den Schaden.

Straftätern fällt es leicht, Layouts bestimmter Anbieter zu kopieren und damit den Empfänger zu täuschen.

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Um nicht Opfer einer solchen Straftat zu werden, rät die Polizei:

  • Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.
  • Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail.
  • Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen, nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download über den direkten Link). Öffnen Sie insbesondere keine angehängten Dateien.
  • Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstituts an. Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und kontaktieren Sie Ihre Bank.
  • Beenden Sie die Online-Sitzung bei Ihrer Bank, indem Sie sich abmelden. Schließen Sie nicht lediglich das Browserfenster und wechseln Sie vor Ihrer Abmeldung nicht auf eine andere Internetseite.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben.
  • PIN und TANs sollten Sie nur dann eingeben, wenn eine gesicherte Verbindung mit Ihrem Browser hergestellt ist. Eine Sichere Verbindung erkennen Sie an dem https:// in der Adresszeile: Im Browserfenster erscheint ein kleines Icon, z. B. in Form eines Vorhängeschlosses, das den jeweiligen Sicherheitsstatus symbolisiert („geschlossen“ bzw. „geöffnet“).
  • Nutzen Sie nur die offizielle Zugangssoftware Ihrer Bank.
  • Achten Sie auf einen Grundschutz Ihrer Hard- und Software.

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Quelle: Kreispolizeibehörde Heinsberg
Artikelbild: Rawpixel.com / Shutterstock
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