Mit einem Test des französischen Unternehmens BioMérieux können Corona, die Grippe und zwei weitere Atemwegserkrankungen theoretisch gleichzeitig nachgewiesen werden.
Laut verschiedener Medienberichte (hier und hier) gibt es nun einen Test, der nicht nur auf Corona, sondern gleichzeitig auch auf eine Grippeinfektion und zwei weitere Atemwegserkrankungen testen kann. Entwickelt hat das Produkt das französische Diagnostikunternehmen BioMérieux.
Der Test soll es Ärzt*Innen ermöglichen, eine schnellere Diagnose zu treffen. Schon seit langem ist es möglich auf Influenza zu testen. Doch nun vereint ein Produkt die Nachprüfbarkeit auf mehrere Virusinfektionen, inklusive Corona.
BioMérieux entwickelte schon einige Corona-Tests, doch die gleichzeitige Grippetestung ist neu
Das Unternehmen entwickelte bereits einige Monate zuvor ein Produkt, das laut ihm neben dem Corona-Virus 19 Viren und vier Bakterien identifizieren konnte. Im Juli verkündete BioMérieux in einer Pressemitteilung, dass es für jenen BIOFIRE® Respiratory 2.1 plus Panel die nötige CE-Zulassung, die Europäische Konformitätszulassung, erhalten hatte. Davor wurde der Test bereits schon per Notzulassung Anfang Mai von der FDA für die USA zugelassen.
Nun folgt auch der so wichtige Grippenachweis. Denn gerade von einer Influenzaerkrankung sind Corona-Patient*Innen den Symptomen nach nur schwer zu trennen. Ein schneller Test ist für die Entlastung des Gesundheitswesens besonders wichtig.
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Nun zieht eine Wiener Firma nach
Das Wiener Unternehmen Ingenetix entwickelte ebenfalls einen PCR-Test, von dem bereits 1,4 Millionen Stück hergestellt wurden. Über eine Influenzatest der Typen A und B verfügt das Unternehmen schon länger.
Nun berichtete die Firmenchefin Irina Korschineck gegenüber dem ORF beide Tests sind „umgemodelt und kombiniert“ worden, um einen gleichzeitigen Nachweis herzustellen. Damit man sich dabei dennoch auf Genauigkeit verlassen kann, wurde der Test genaustens geprüft.
Dass ein gleichzeitiger Influenza- wie Corona-Nachweis auch in Wien produziert wird sei laut Korschineck sehr wichtig, denn mit den kommenden Impfungen müssen in Zukunft mehrere Präparate stark gekühlt werden. Kurze Transportwege und lokale Anbieter seien deswegen sehr wichtig, um Krankenhäuser und Labore zu beliefern.
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