Corona-Krise: Bundestagsabgeordnete müssen sich auf sinkende Bezüge einstellen

Bundestagsabgeordnete müssen ab Juli mit Gehaltskürzungen rechnen. Mimikama klärt über die Hintergründe und die finanziellen Folgen der Corona-Krise auf

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Durch die Kopplung der Abgeordnetendiäten an die Entwicklung des Bevölkerungslohns müssen Bundestagsabgeordnete ab dem 1. Juli 2021 voraussichtlich auf rund 60,50 Euro monatlich verzichten. Dies bestätigte eine Sprecherin des Bundestages.

Endgültige Diäten können März bestimmt werden: Eine vorläufige Datenerhebung zeigt eine Senkung des Nominallohnindexes 2020 um gut 0,6 Prozent im Vergleich zu 2019. Die offiziellen Daten des statistischen Bundesamtes werden bis Ende März erwartet. An diesen muss sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble orientieren, der die neuen Beträge der Diäten offiziell festlegt.

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Rund 60,50 Euro weniger im Monat

In Zahlen bedeutet das ab Juli für die Bezüge der Abgeordnete eine Senkung von 10.083,47 Euro auf 10.022,97 Euro im Monat. Aufgrund der Pandemie hatte der Bundestag im vergangenen Jahr eine Nullrunde beschlossen, während die Diätenanpassung ansonsten seit einigen Jahren im Grunde automatisch vonstattengeht.

Quelle:
Bundestag: Abgeordnetendiäten sinken wegen Corona-Krise | ZEIT ONLINE
Gastautorin: Annika Hommer von “Irgendwas Mit Schreiben„
Artikelbild: Shutterstock / Mirko Kuzmanovic


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