Das klingt jetzt etwas komisch, ist aber so: falsche chinesische Polizisten waren in Deutschland unterwegs. Was steckt dahinter?

Unbekannte Trickbetrüger haben vor kurzem erhebliche Beute bei einer jungen Chinesin gemacht. Die Trickbetrüger hatten es offenbar gezielt auf ein chinesisches Opfer angelegt. Sie riefen erstmals am 14. April bei der jungen Chinesin an und sprachen direkt auf Mandarin mit ihr.

Dementsprechend ergibt die Methode nun einen Sinn:  Die Betrüger behaupteten von der chinesischen Polizei zu sein und teilten ihr mit, dass ein Dokument aufgetaucht sei, aus dem hervorginge, dass sie möglicherweise in Straftaten verwickelt sei.

Aus diesem Grund bestünde ein Haftbefehl gegen sie, der in Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei vollstreckt werden solle, falls sie nicht eine gewisse Summe Bargeld überweise. Von diesem angeblichen Haftbefehl wurde ihr auch ein Foto zugesandt.

Nachdem die Frau die geforderte Summe überwiesen hatte, meldeten sich die Betrüger am 26. April erneut und forderten Bargeld zur endgültigen Aufhebung des Haftbefehls. Die junge Frau überwies das Geld. Kurze Zeit später wurde sie misstrauisch und kontaktierte die chinesische Polizei, die ihr mitteilte, dass keine entsprechenden Ermittlungen gegen sie vorlägen. Deshalb erstattete die Frau Anzeige bei der Essener Polizei.

Und so funktioniert die Masche (nicht nur bei „chinesischen Polizisten“):

Die Betrüger rufen an und nennen irgendwelche Gründe, warum die Angerufenen Wertsachen oder Geld übergeben sollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das „chinesische Polizisten“ oder Deutsche sind.

Die Opfer geraten in Panik und übergeben dann den Betrügern oft ihr ganzes Erspartes. Daher am Besten keine vertraulichen Informationen weitergeben! Auch nicht der „Polizei“!
In kein Gespräch verwickeln lassen! Die Betrüger setzen ihre Opfer gezielt unter Druck „Sie sind dazu verpflichtet, mit der Polizei zu kooperieren.“

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Artikelbild chinesische Polizisten: Shutterstock / TheVisualsYouNeed

via Pressemitteilung Polizei


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