Nein, die Corona-Impfung ist nicht nutzlos

Die Impfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen. Geimpfte können zwar erkranken und andere anstecken, aber seltener als Ungeimpfte.

Die Behauptung

Die Corona-Impfung war nutzlos, weil Geimpfte weiterhin andere anstecken konnten.

Wahr

Die Hauptziele der Corona-Impfung – Vermeidung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen – wurden erreicht. Geimpfte Personen haben ein deutlich geringeres Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken oder zu sterben.

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Die Vorstellung, die Corona-Impfung sei nutzlos gewesen, weil die Geimpften weiterhin andere anstecken konnten, ist irreführend. Die Impfung schützte in erster Linie vor schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen, was erfolgreich nachgewiesen wurde.

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Das Gerücht über die Corona-Impfung

In den sozialen Medien kursieren immer noch und immer wieder Gerüchte, dass die Corona-Impfung von Anfang an nutzlos gewesen sei. Diese Behauptung stützt sich auf die Tatsache, dass geimpfte Personen das Virus weiterhin übertragen konnten. Außerdem wird behauptet, dass Experten dies bewusst verschwiegen hätten, um die Akzeptanz der Impfung zu erhöhen.

Nein, die Corona-Impfung ist nicht nutzlos
Screenshot aus den sozialen Medien

Die Bewertung

Diese Behauptungen sind falsch. Das Hauptziel der Impfkampagnen war von Anfang an, schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu verhindern. Dies ist durch zahlreiche Studien belegt. Auch die Erwartung, dass Geimpfte das Virus weiter übertragen können, wurde von Fachleuten offen kommuniziert.

Die Fakten

Das primäre Ziel der Corona-Impfung war es, schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu verhindern. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Impfstoffe in dieser Hinsicht sehr wirksam sind. Beispielsweise konnte die zweimalige Impfung mit dem Pfizer-Impfstoff zwischen 87 und 99 % der schweren Covid-19-Erkrankungen und Todesfälle verhindern. Der Moderna-Impfstoff zeigte ähnliche Ergebnisse.

Zu Beginn der Impfkampagnen schützten die mRNA-Impfstoffe auch sehr gut vor einer Infektion an sich. In den ersten zwei bis drei Monaten nach der Impfung lag die Wirksamkeit bei Pfizer bei etwa 95 % und bei Moderna bei 94 %. Mit der Zeit nahm der Schutz jedoch ab, weshalb Auffrischungsimpfungen empfohlen wurden.

Weitere Informationen

Es ist richtig, dass geimpfte Personen sich weiterhin infizieren und das Virus weitergeben können. Dies wurde von Fachleuten erwartet und offen kommuniziert. Beobachtungsstudien zeigten jedoch, dass die Impfung anfangs auch vor asymptomatischen Infektionen schützte. Dieser Effekt nahm im Laufe der Zeit ab, insbesondere bei der Delta-Variante, bei der die Schutzwirkung auf etwa 50 % sank.

Dennoch hat die Impfung dazu beigetragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Studien haben gezeigt, dass geimpfte Personen, die sich mit dem Virus infizierten, weniger lange ansteckend waren als ungeimpfte, was die Gesamtausbreitung des Virus verringerte.

Seit ihrer Einführung wurden die Impfstoffe mehrmals an neue Virusvarianten angepasst, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Diese Anpassungen haben dazu beigetragen, die Wirksamkeit der Impfung gegen schwere Erkrankungen und Todesfälle auch bei neuen Varianten wie Omikron sicherzustellen.

Fazit

Die Corona-Impfung war keineswegs nutzlos. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu verhindern und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Behauptung, die Impfung sei wirkungslos gewesen, weil Geimpfte das Virus weiter übertragen konnten, verkennt die wesentlichen Ziele der Impfung. Die Impfung hat wesentlich zur Bewältigung der Pandemie beigetragen, indem sie die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle deutlich reduziert hat.

Quelle: Medizin transparent

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