Eine Datenbank mit mehr als 267 Millionen Facebook-Benutzer-IDs, Telefonnummern und Namen sind im Web für jedermann zugänglich aufgetaucht.

Die Daten aus dem Datenleck dürften laut Sicherheitsforscher Bob Diachenko höchstwahrscheinlich das Ergebnis einer sogenannten illegalen Scraping-Operation oder eines Facebook-API-Missbrauchs sein. Dahinter dürften Kriminelle in Vietnam stecken.

Die in der Datenbank dürfte ebenso auch genutzt worden sein. Die darin enthaltenen Informationen könnten unter anderem zur Durchführung groß angelegter SMS-Spam- und Phishing-Kampagnen eingesetzt worden sein und stellen somit auch eine Bedrohung für die Nutzerinnen und Nutzer dar.

[mk_ad]

Tatsächlich war die Datenbank gut zwei Wochen lang online, zunächst wurde diese Gefahr jedoch gebannt: Diachenko benachrichtigte sofort den Internet-Service-Provider, damit der Zugang zu der Datenbank entfernt werden konnte. Dennoch liegt ein Problem vor, da nach Angaben des Sicherheitsforschers die Daten auch in einem Hacker-Forum als Download bereitgestellt wurden

Datenleck: 267 Millionen Datensätze

Gemäß Comparitech sind es genau gesagt 267.140.436 Datensätze, die in dieser Datenbank vorhanden sind. Die meisten der betroffenen Nutzer kamen aus den Vereinigten Staaten. Die darin enthaltenen Daten sind unter anderem die eindeutige Facebook-ID, die dazu gehörige Rufnummer und der Name des Users.

Facebook-Nutzer sollten daher auf verdächtige Textnachrichten achten. Selbst wenn der Absender deinen Namen oder bestimmte Informationen über dich kennt, sei skeptisch gegenüber jeglichen unerwünschten Nachrichten.

[mk_ad]

Datenleck: Profil dicht machen!

Um nicht selbst in Gefahr zu laufen, dass die eigenen Daten ausgelesen werden können, sollte man sein eigenes Profil so dicht wie möglich machen. Hierzu verweisen wir dringend auf unseren Artikel „Tipps und Tricks: Wie sicher ist dein Facebook-Profil?„.

Wer nicht die richtigen Einstellungen für sein Profil vorweisen kann, erlebt des Öfteren auch böse Überraschungen auf der Social Media Plattform. Dann werden Fotos gestohlen und missbraucht, die Identität eines Nutzers geklaut und Freundschaften vorgeheuchelt, um anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wir empfehlen daher, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, dann gibt es auch weniger Probleme bei einem Datenleck.

Artikelbild: Lukas Gojda / Shutterstock


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)