Das Internet hat keine Altersbeschränkung, der Zugang zum Netz kennt keine Türsteher und benötigt keinen Führerschein.
Der Zugang zum Internet ist so leicht zu bekommen, wie noch nie zuvor: der PC oder das Notebook zuhause, bei Freunden oder aber das eigene Smartphone bieten problemlos Zugang zu allen Inhalten des Internets. Wie sehr sind Kinder und Jugendliche jedoch auf das, was sie dort antreffen, vorbereitet?
Im Rahmen unserer Veranstaltung zum Thema “Cyber-Mobbing. Wie kann ich mich wehren?” gemeinsam mit SaferInternet kam mehrfach die Frage auf, ob sich Jugendliche und Kinder bereits medienbewusst verhalten können, sowohl in der freien Nutzung des Netzes, als auch im Umgang zwischen einander in den sozialen Netzwerken.
Das Netz kennt kein Alter
Zumindest was danach ohne jeglichen Filter geschieht. Neben den Inhalten, welche von einfacher Gewalt bis hin zu brutalen (und realen) Tötungsszenen oder pornographische Elementen, welche erst ab 18 zugelassen sind, existieren auch Unmengen an wirtschaftlichen Fallen. Abos, Datensammler, Malware.
Diese ganzen Inhalte interessiert es nicht, wie alt die Zuschauer sind. Auch wenn soziale Netzwerke wie Facebook ein Mindestalter angeben, so braucht man gar nicht lange suchen, um jüngere Teilnehmer zu finden. Und wertet man WhatsApp als ein soziales Netzwerk, so sind hier gar keine Grenzen gesetzt. Gerade wenn man sich die Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation in Gruppenchats anschaut – wo man noch zusätzlich Bilder/Links/Sounddaten versenden kann – muss man WhatsApp zu einem sozialen Netzwerk rechnen.
Wo siehst Du den Eintrittsbereich?
Kann man hier nach Alter strukturieren? Kann man das überhaupt verallgemeinern? Oder muss man das eher im Einzelfall betrachten:
Wie steht es um das Verantwortungsbewusstsein des Kindes, was konnten die Eltern an Wissen vermitteln, wie ist der PC geschützt (gegen Viren, Trojaner etc.), gibt es eine Kindersicherung die gewisse Inhalte filtert?
Vielleicht kann man ja reale Vergleiche zu Hilfe ziehen: Kann man das eigene Kind auch alleine zum Einkauf schicken? Wenn sich das eigene Kind an gewisse Regeln halten kann, wie z.B. Straßenverkehr oder korrektes Verhalten gegenüber Fremden, kann man hier diese Verhaltensweisen auch auf das Netz übertragen. Natürlich, so wie in der Realität, immer mit gewisser Kontrolle und einem Aufbau von gegenseitigem Vertrauen.
Ratsam ist es jedoch, Kinder kontrolliert und unter Aufsicht an das Netz heranzuführen! Das Internet ist derzeit allumfassend und für viele Bereiche unumgehbar. Auch im Bildungsbereich nicht, so dass man davon ausgehen kann, dass Kinder, welche vernünftig und konstruktiv mit dem Netz umgehen können, später auch besser in höheren Schulklassen sind, sowie auch im Beruf bessere Chancen haben. Wohlgemerkt gilt es dabei, das Internet bewusst zu nutzen, und nicht darin hilflos mitzuschwimmen.
Mein Kind kann das
Können Eltern jedoch in ihrer eigenen gewissen Subjektivität ihrem Kind gegenüber überhaupt einschätzen, ob es “reif genug” für das Netz ist? Um Eltern eine objektive Richtlinie an die Hand zu geben, hat Saferinternet.at einen Ratgeber für Eltern online gestellt.
Kinder im Internet – Deine Meinung dazu interessiert! Ab wann und wie. Bist Du eher zurückhaltend und restriktiv oder bist Du der Ansicht, alles geht und Kinder wissen sich schon zur Wehr zu setzen (auf dem Spielplatz klappt´s ja auch)
Schreibe Deine Meinung!
Autor: Andre, mimikama.org
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