Es ist bereits die zweite Einstellung eines E-Mail Dienstes, der auch für Behördenkommunikation genutzt werden kann, in diesem Jahr: Bereits am 31. August schaltete die Telekom die De-Mail aus wirtschaftlichen Gründen ab, Ende November 2022 folgt nun der Service E-Post für Privatkunden der Deutschen Post.
Im Jahr 2010 sollte die E-Post eine Alternative zur klassischen E-Mail sein: Privatpersonen, Unternehmen und Behörden sollten den Service nutzen, um verschlüsselt und mit eindeutigen Identitäten zu kommunizieren. Ende 2019 wurde das Feature mangels Erfolg eingestellt.
Postkunden mussten sich persönlich registrieren, was dann als Identitätsnachweis genutzt werden konnte und somit sichergestellt war, dass eine Mail wirklich von einem bestimmten Absender kam und nicht von einem Betrüger, der sich als die Person ausgibt. Dadurch war es auch möglich, unbesorgt vertrauliche Schreiben und Dokumente zu übermitteln.
Ein weiteres Novum war die Übermittlung der digitalen E-Post auf analogem Weg. Sollte der Adressat keine registriere E-Post haben, konnten Mails auch ausgedruckt und in Papierform übermittelt werden – was dann aber zumindest bei Mails mit integrierten Links eher unfreiwillig komisch wirkte, da ein „Klick“ auf den Link auf Papier nicht wirklich etwas bewirkt.
Was bedeutet das für Privat- und Geschäftskunden?
Privatkunden der E-Post haben nun noch knapp drei Monate Zeit, ihre E-Post Briefe und Dokumente zu sichern. Eine Anleitung dazu findet sich HIER. Der E-Postscan, mit dem Kunden ihre von der Post gescannten Briefsendungen einsehen können, wird auf einer neuen Plattform weitergeführt.
Es wird von der Deutschen Post nun empfohlen, die eigene Post- und DHL-App oder die E-Mail-Anbieter GMX und Web.de zu nutzen, bei denen herkömmliche Briefe auf Papier aus einem neuen Online-Office heraus versendet werden können.
Für Geschäftskunden ändert sich hingegen nichts: E-Post wird für diese „unverändert fortgeführt und weiter ausgebaut“.
Quellen: t-online, tagesschau, Paket da, web.de
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