Die Behauptung
Der deutsche Greencard-Besitzer Fabian Schmidt ist am 7. März 2025 von einer Reise nach Deutschland über Luxemburg in die USA zurückgekehrt. Er landete am Boston Logan International Airport in Massachusetts, wo ihn die US-Behörden festnahmen. Grund dafür war offenbar eine „Flag“ (Markierung) auf seiner Greencard – mutmaßlich wegen eines alten Vergehens. Seitdem sitzt er in Abschiebehaft. Kritiker sehen in seinem Fall ein Beispiel für die verschärfte Abschiebepolitik unter Donald Trump
Irreführend
Bewertung: Wahr aber noch unklar – Die genauen Hintergründe sind noch nicht vollständig belegt. Fabian Schmidt wurde nach seiner Rückkehr in die USA verhaftet, offenbar aufgrund eines alten Vergehens und eines verpassten Gerichtstermins. Seine Familie wirft den Behörden Willkür und eine unmenschliche Behandlung vor. Der Fall wirft Fragen zur Rechtsstaatlichkeit der aktuellen US-Einwanderungspolitik auf.
Kurze Faktenübersicht:
🔹 Fabian Schmidt (34) lebt seit 17 Jahren legal in den USA und besitzt eine Greencard.
🔹 Verhaftung nach Europa-Reise: Am Boston Logan Airport wurde ihm die Wiedereinreise verweigert – er sitzt seitdem in Abschiebehaft.
🔹 Hintergrund: Ein Marihuana-Vergehen von 2015 und ein verpasster Gerichtstermin von 2022 könnten der Grund sein – allerdings wurde seine Greencard 2024 problemlos erneuert.
🔹 Familie & Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Haftbedingungen und sehen mögliche Willkür der Behörden.
🔹 Die deutsche Regierung und die EU-Partner untersuchen den Fall, da es mehrere ähnliche Vorfälle gibt.
Noch bevor große Medien über den Fall berichteten, erreichte uns am 12. März 2025 eine direkte Nachricht zu Fabian Schmidts Inhaftierung. Eine enge Bekannte seiner Mutter, Astrid Senior, bat uns um Hilfe:
📩 „Ich weiß, du bist für anderes im Netz zuständig. Ich möchte dich trotzdem bitten, diesen Post zu lesen und evtl. kannst du mir einen Rat für meine Freundin geben. Wir kennen uns seit Kleinkindertagen und was sie schreibt, ist wahr. Hast du evtl. einen Tipp, was sie machen könnte?“
Wir haben daraufhin sofort geantwortet und konkrete Handlungsempfehlungen gegeben:
✔ Das deutsche Konsulat oder die Botschaft einschalten, um Druck auf die US-Behörden auszuüben.
✔ Einen spezialisierten Einwanderungsanwalt engagieren, der sich mit solchen Fällen auskennt.
✔ Menschenrechtsorganisationen informieren, falls sich die Berichte über Misshandlungen bestätigen.
✔ Mit Medien vorsichtig umgehen, um keine rechtlichen Nachteile für Fabian zu riskieren.
Das Facebook-Profil von Astrid Senior wurde uns ebenfalls weitergeleitet – dort hatte sie bereits begonnen, über die Situation ihres Sohnes zu berichten.
🛑 Kein Einzelfall? Ähnliche Fälle werfen Fragen auf
Bereits einen Tag später, am 13. März, haben wir auf Mimikama über ähnliche Fälle fragwürdiger Inhaftierungen von Touristen und Greencard-Besitzern berichtet. In unserem Artikel „Werden Touristen in den USA grundlos inhaftiert?“ haben wir die Fälle der Britin Rebecca „Becky“ Burke und des Deutschen Fabian Schmidt thematisiert – beide wurden ohne ersichtlichen Grund festgenommen und unmenschlich behandelt. Zusätzlich gibt es die Fälle von Jessica Brösche und Lucas Sielaff, die ebenfalls wegen fragwürdiger Einwanderungsentscheidungen festgehalten wurden.
🔍 Diese Vorfälle werfen die besorgniserregende Frage auf: Sind das alles nur Einzelfälle – oder deutet sich eine neue, härtere Gangart in der US-Einwanderungspolitik an?
Familie zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück
Die anhaltenden Anfeindungen und Morddrohungen haben mittlerweile Konsequenzen:
❌ Astrid Senior, Fabians Mutter, hat ihr Social-Media-Profil gesperrt – ebenso wie sein Vater.
❌ Fabians aktuelle Lage bleibt unklar – seine Familie versucht, sich vor weiterer Hetze zu schützen, während sie gleichzeitig um seine Freilassung kämpft.
➡ Warum sorgt ein einzelner Fall für so viel Hass? Offenbar wird Fabians Fall von extremen Trump-Anhängern instrumentalisiert – ein besorgniserregendes Zeichen für die politische Stimmung in den USA.
Ein Fall von behördlicher Willkür? Schmidts überraschende Festnahme
Fabian Schmidt, ein 34-jähriger deutscher Staatsbürger mit Greencard, wurde nach seiner Rückkehr aus Europa am Flughafen Boston festgenommen. Nach 17 Jahren legalem Aufenthalt in den USA sitzt er plötzlich in Abschiebehaft – ohne klare Erklärung seitens der Behörden. Seine Familie und Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm.
Brutale Behandlung bei der Festnahme?
Laut seiner Mutter Astrid Senior sei ihr Sohn von den US-Behörden demütigend behandelt worden:
⚠ Er musste sich vollständig entkleiden, wurde mit kaltem Wasser abgespritzt und später an ein Krankenhausbett gefesselt. Diese Vorwürfe lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen, doch der Fall zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich.
📢 Offizielle Bestätigung: Schmidt erlitt gesundheitliche Probleme
Während seine Familie bereits berichtete, dass Fabian Schmidt während der Befragung krank wurde, gibt es nun eine offizielle Bestätigung der Massachusetts State Police.
🔹 Am 10. März meldeten Beamte einen medizinischen Notfall im Terminal E von Boston Logan Airport.
🔹 Boston EMS versorgte Schmidt vor Ort und transportierte ihn in das Massachusetts General Hospital.
🔹 CBP konnte ihn vorher nicht einmal vollständig durch die Einreisekontrolle prozessieren – ein Hinweis darauf, dass es sich um eine ernste gesundheitliche Krise handelte.
➡ Diese Bestätigung wirft noch mehr Fragen auf:
🔹 Warum wurde Schmidt trotz seines kritischen Zustands direkt in Abschiebehaft verlegt?
🔹 Warum gab es keine Möglichkeit einer regulären Klärung seines Status, bevor er festgesetzt wurde?
Vergangenheitsvergehen als Vorwand?
Ein möglicher Grund für die Inhaftierung könnte ein alter Fall aus dem Jahr 2015 sein: Schmidt wurde damals mit einer geringen Menge Marihuana im Auto erwischt. Das Vergehen wurde später eingestellt, da Kalifornien den Besitz von Marihuana legalisiert hatte. Allerdings verpasste er 2022 eine Gerichtsanhörung, offenbar weil er nicht über die Vorladung informiert wurde.
Ein weiteres Rätsel: 2024 wurde seine Greencard problemlos erneuert. Wäre der Fall wirklich ein schwerwiegendes Problem, hätte dies bereits damals auffallen müssen. Warum wurde Schmidt also erst jetzt verhaftet – kurz nach Donald Trumps Amtsantritt?
Gesetzliche Grundlage oder politische Willkür? Warum Fabian Schmidt abgeschoben werden soll
Das US-Gesetz 8 U.S. Code § 1227 regelt die Gründe, aus denen Nicht-Staatsbürger – einschließlich Greencard-Besitzer – abgeschoben werden können. Dieses Gesetz ist für den Fall von Fabian Schmidt besonders relevant, weil es zeigt, unter welchen Bedingungen selbst langjährige, legale Einwohner der USA plötzlich als „abschiebepflichtig“ eingestuft werden können.
1. Möglicher Grund für Schmidts Verhaftung: Drogendelikte
Ein entscheidender Abschnitt des Gesetzes ist § 1227(a)(2)(B)(i), der besagt:
„Jeder Ausländer, der nach seiner Einreise wegen eines Gesetzesverstoßes im Zusammenhang mit einer kontrollierten Substanz (außer für den Besitz von 30 Gramm oder weniger Marihuana) verurteilt wurde, ist abschiebepflichtig.“
Schmidts Mutter gab an, dass er 2015 in Kalifornien mit Marihuana im Auto erwischt wurde, jedoch wurde dieser Fall später eingestellt, weil Kalifornien den Besitz von bis zu 28,5 Gramm legalisierte. Laut dieser Regelung sollte Schmidt also nicht unter die Abschiebekriterien fallen, wenn die Menge unter 30 Gramm lag – was seine Familie behauptet.
2. Warum wurde seine Greencard 2024 erneuert?
Ein besonders kritischer Punkt ist, dass Schmidt 2022 seine Greencard verloren und eine neue beantragt hat. Diese wurde 2024 problemlos erneuert, obwohl sein Name offenbar in den Systemen der US-Behörden markiert war.
➡️ Widerspruch: Wenn er tatsächlich als abschiebepflichtig galt, hätte sein Antrag damals abgelehnt oder zumindest überprüft werden müssen. Dass dies nicht geschah, deutet auf entweder eine Fehleinschätzung der Behörden oder eine neue, aggressive Umsetzung der Abschieberegeln hin.
3. Fehlende rechtliche Anhörung: Verpasster Gerichtstermin 2022
Ein weiteres Problem: Schmidt soll 2022 eine Gerichtsvorladung wegen seines alten Falls erhalten haben – doch laut seiner Familie wurde er nie darüber informiert, da die USA keine Meldepflicht haben. Das bedeutet:
- Schmidt könnte durch bürokratische Versäumnisse ins Visier der Einwanderungsbehörden geraten sein.
- Da er 2022 umgezogen war, ist es möglich, dass er die Vorladung nie erhalten hat – was ihn dennoch zum „Flüchtigen“ machte.
- Das US-Recht sieht vor, dass eine versäumte Anhörung zu einem Haftbefehl führen kann, selbst wenn die betroffene Person nichts davon wusste.
4. Härtere Einwanderungspolitik unter Trump?
Schmidts Fall wurde erst 2025 relevant – nach Trumps Amtsantritt. Obwohl er bereits 2022 eine Vorladung verpasst hatte, hatte das bis dahin keine sichtbaren Konsequenzen für ihn.
➡️ Frage: War seine Verhaftung also ein normaler bürokratischer Vorgang – oder Teil einer bewusst verschärften Abschiebepraxis?
Rechtsstaatliche Zweifel und politische Hintergründe
🔹 Schmidts Fall zeigt, wie komplex und fehleranfällig das US-Abschiebesystem ist.
🔹 Sein Fall könnte durch eine Verwaltungs-Panne oder eine gezielte Verschärfung der Regeln unter Trump ausgelöst worden sein.
🔹 Seine Greencard wurde 2024 erneuert – warum wurde er dann trotzdem verhaftet?
🔹 Falls er rechtlich abgeschoben werden kann, obwohl seine Strafe aufgehoben wurde, stellt sich die Frage nach der Willkür und Fairness des Systems.
➡️ In der aktuellen politischen Lage könnte sein Fall kein Einzelfall sein, sondern Teil einer härteren Einwanderungspolitik unter Trump.
Fabian Schmidt in ICE-Gewahrsam: Offizielle Bestätigung durch US-Behörden
Bisher war nur aus Medienberichten und den Aussagen seiner Familie bekannt, dass Fabian Schmidt in der Donald W. Wyatt Detention Facility in Rhode Island inhaftiert ist. Nun bestätigt eine offizielle Datenbank der US-Einwanderungsbehörde ICE, dass Schmidt tatsächlich in Abschiebehaft sitzt.
Das ist eine entscheidende Verifizierung, denn bislang gab es keine offizielle Stellungnahme der US-Behörden zu seinem Fall. Dennoch bleibt unklar, warum Schmidt als Greencard-Besitzer von ICE festgehalten wird, anstatt ihm eine faire Anhörung zu ermöglichen.
➡ Diese offizielle Bestätigung macht deutlich: Fabian Schmidt befindet sich nicht einfach nur in Gewahrsam – er ist offiziell als „detainee“ (Abschiebehäftling) registriert.
Haftbedingungen: Kalte Zellen, Überwachung und begrenzte Rechte?
Das offizielle Häftlingshandbuch („Detainee Handbook“) des Donald W. Wyatt Detention Facility – also genau dem Gefängnis in Rhode Island beschreibt die Regeln, Rechte und Bedingungen für Inhaftierte in dieser Einrichtung. Das ist besonders wichtig, weil Schmidts Familie von unmenschlicher Behandlung berichtet – und dieses Dokument zeigt, was offiziell erlaubt ist und was nicht.
Wichtige Punkte aus dem Handbuch (relevant für Schmidt):
📞 Telefonate:
Häftlinge dürfen telefonieren, aber alle Gespräche (außer mit Anwälten) werden überwacht und aufgezeichnet.
Genau das bestätigte Schmidts Mutter bereits – ihr Sohn könne nicht frei sprechen.
👕 Kleidung & Hygiene:
Die Standardkleidung ist Gefängnis-Uniform, weitere Kleidung ist stark reglementiert.
Schmidt soll in einer kalten Zelle ohne warme Kleidung untergebracht sein – das Handbuch könnte zeigen, ob das üblich oder ein Verstoß ist.
❗ Disziplinarmaßnahmen:
Verstöße gegen die Regeln können mit Isolationshaft geahndet werden.
Falls Schmidt sich gegen seine Behandlung wehrt, könnte das als Regelverstoß gewertet werden.
🤕 Medizinische Versorgung:
Häftlinge haben grundsätzlich Anspruch auf ärztliche Versorgung, müssen aber Anträge stellen.
Schmidt hatte laut seiner Mutter Grippe – hier wäre interessant, ob er tatsächlich versorgt wurde.
➡ Doch nicht nur Fabians Familie kritisiert die Zustände im Wyatt-Gefängnis – auch die zuständigen Behörden haben jetzt Konsequenzen gezogen.
Gefängnis in der Kritik: ICE-Vertrag ausgesetzt – was bedeutet das für Schmidt?
Das Donald W. Wyatt Detention Facility, in dem Fabian Schmidt derzeit festgehalten wird, steht seit Jahren wegen schlechter Haftbedingungen und fragwürdiger Kooperationen mit der US-Abschiebebehörde ICE in der Kritik. Nun hat das Kontrollgremium der Einrichtung einen brisanten Schritt unternommen:
🛑 Der ICE-Vertrag wurde für 90 Tage ausgesetzt, und alle Abschiebehäftlinge sollen innerhalb einer Woche verlegt werden.
🔍 Die wichtigsten Punkte im Überblick:
🔹 ICE-Vertrag suspendiert:
➡ Die Gefängnisleitung hatte eigenmächtig ein Abkommen mit ICE unterzeichnet, um 225 Betten für Abschiebehäftlinge zu reservieren – ohne Zustimmung der Aufsichtsbehörde.
🔹 Menschenrechtsbedenken:
➡ Es gibt keine Beweise dafür, dass den Häftlingen kostenloser Rechtsbeistand, psychologische Betreuung oder religiöse Dienste angeboten werden.
➡ Diese Kritik deckt sich mit den Vorwürfen von Schmidts Familie.
🔹 🏛 Historische Skandale:
➡ Bereits 2008 musste ICE Häftlinge aus Wyatt abziehen, nachdem ein Insasse starb, weil seine Leberkrebserkrankung ignoriert wurde.
➡ Das Gefängnis hat eine lange Geschichte fragwürdiger Haftbedingungen.
➡ Schmidts Familie befürchtet, dass er nicht nur unter einem fehlerhaften Einwanderungssystem leidet, sondern auch in einer Einrichtung festgehalten wird, die wiederholt wegen Menschenrechtsverstößen aufgefallen ist.
Was bedeutet das für Fabian Schmidt?
🔹 Er könnte bald verlegt werden.
🔹 Es bleibt unklar, ob das zu einer Freilassung oder einer beschleunigten Abschiebung führt.
Politische Einflussnahme oder Zufall?
Fabians Verhaftung fällt in eine Zeit drastischer Verschärfungen der US-Abschiebepolitik.
➡ Kritiker sehen darin eine neue Form der Einwanderungskontrolle, die auch langjährige Greencard-Besitzer treffen kann.
Inzwischen gibt es Berichte über weitere Deutsche, die an der US-Grenze abgewiesen oder in Abschiebehaft genommen wurden.
🛑 Die Bundesregierung hält sich mit einer offiziellen Reisewarnung noch zurück, prüft jedoch, ob es sich um Einzelfälle oder eine systematische Veränderung der US-Einwanderungspolitik handelt.
Mobbing und Morddrohungen gegen die Familie
Astrid Senior kämpft nicht nur um die Freilassung ihres Sohnes – sie sieht sich auch heftigen Anfeindungen ausgesetzt.
➡ In sozialen Netzwerken erhält sie Morddrohungen.
➡ In ihrer Nachbarschaft schlägt ihr Feindseligkeit entgegen.
➡ Ihr Enkelkind wird in der Schule gemobbt, weil ihr Vater im Gefängnis sitzt.
Reaktion der deutschen Regierung
📢 Das Auswärtige Amt hat den Fall bestätigt und steht über das Generalkonsulat in Boston in Kontakt mit:
🔹 Fabian Schmidt
🔹 Seiner Familie
🔹 Den US-Behörden
Offizielle Stellungnahme:
📢 „Wir erwarten von unseren Partnern, dass Haftbedingungen internationalen Menschenrechtsstandards entsprechen und Inhaftierte menschenwürdig behandelt werden.“
➡ Diese neue Entwicklung zeigt, dass der Fall Schmidt nicht mehr nur auf regionaler Konsulatebene behandelt wird, sondern höchste diplomatische Stellen in Deutschland und den USA involviert sind.
➡ Die deutsche Regierung beobachtet die Situation genau und berät sich bereits mit EU-Partnern über mögliche Konsequenzen.
Familie startet Spendenaktion für Fabians Verteidigung
Während Fabian Schmidt weiterhin in Abschiebehaft sitzt, kämpft seine Familie nicht nur um seine Freilassung, sondern auch mit den enormen finanziellen Belastungen, die der Fall mit sich bringt. Aus diesem Grund hat seine Mutter eine GoFundMe-Spendenkampagne gestartet, um die steigenden Rechtskosten und seinen Verdienstausfall zu decken.
Laut der Spendenaktion auf GoFundMe wurde Schmidt nach seiner Rückkehr aus Deutschland festgenommen, weil er eine Anhörung verpasst hatte, von der er nie erfahren hat. Die Vorladung wurde an eine veraltete Adresse geschickt, und obwohl er erst kürzlich eine neue Greencard erhalten hatte, wurde er nicht über die angeblich ausstehende Anhörung informiert. Dennoch sperrten die Behörden nachträglich seine Aufenthaltsgenehmigung.
Seine Familie beschreibt die Situation als bürokratischen Albtraum, bei dem die Einwanderungsbehörden ihr eigenes Versagen nun gegen Schmidt verwenden. Erst nach Tagen durfte er überhaupt Kontakt zu seiner Familie oder seinem Anwalt aufnehmen. Bis heute gibt es keine klare Erklärung von ICE oder der US-Einwanderungsbehörde, warum ein Fall, der durch Verwaltungsfehler entstanden ist, eine derart harte Reaktion erfordert.
Aktuell setzen sich Anwälte, das deutsche Konsulat sowie die US-amerikanische und deutsche Presse dafür ein, Fabian Schmidt freizubekommen und seinen Namen reinzuwaschen. Doch die Kosten für Anwälte steigen, während Fabian im Gefängnis sitzt und kein Einkommen hat.
➡️ Wer helfen möchte, kann die Familie über die offizielle Spendenkampagne unterstützen: GoFundMe – Help cover Fabian’s legal costs Die Familie bittet darum, den Fall weiter bekannt zu machen.
Fazit zum Fall Fabian Schmidt
Fabian Schmidts Inhaftierung zeigt, wie fehleranfällig und intransparent das US-Abschiebesystem ist. Obwohl er seit 17 Jahren legal in den USA lebt und 2024 eine neue Greencard erhalten hat, wurde er plötzlich bei der Wiedereinreise verhaftet – wegen einer versäumten Anhörung, von der er nachweislich nie erfahren hatte.
Die wichtigsten Fragen, die dieser Fall aufwirft:
- Wie kann es sein, dass eine erneuerte Greencard ausgestellt wird, wenn ein Eintrag im System existiert, der die Abschiebung begründen soll?
- Warum wurde Schmidt erst 2025 verhaftet – kurz nach Trumps Amtsantritt – obwohl sein angebliches Vergehen Jahre zurückliegt?
- Steckt hinter diesem Fall eine gezielte Verschärfung der Einwanderungspolitik oder nur ein bürokratischer Fehler, der dramatische Konsequenzen für Betroffene hat?
- Sind noch mehr Greencard-Besitzer und Touristen von ähnlichen Maßnahmen betroffen, ohne dass die Öffentlichkeit es erfährt?
Fabians Familie spricht von Willkür und unmenschlicher Behandlung. Die Bedingungen in der Abschiebehaft – kalte Zellen, eingeschränkte Telefonrechte, mangelnde medizinische Versorgung – passen zu Berichten über frühere Missstände im Wyatt-Gefängnis. Nun wurde der ICE-Vertrag dort ausgesetzt, weil selbst Behörden Zweifel daran haben, ob die Inhaftierten dort menschenwürdig behandelt werden.
Auch auf politischer Ebene gewinnt der Fall an Bedeutung:
- Die deutsche Regierung prüft ähnliche Fälle und erwägt, ob eine Reisewarnung für deutsche Staatsbürger nötig ist.
- Menschenrechtsorganisationen und Einwanderungsanwälte schlagen Alarm, da legale Greencard-Besitzer zunehmend ins Visier geraten.
- Das US-Rechtssystem macht es fast unmöglich, sich gegen Behördenwillkür zu wehren – einmal in Haft, haben Betroffene oft kaum eine Chance, ihre Rechte durchzusetzen.
Der Fall Fabian Schmidt ist also mehr als nur eine einzelne Fehlentscheidung der Behörden – er könnte ein Zeichen für eine neue, härtere Gangart in der US-Einwanderungspolitik sein. Während deutsche Behörden versuchen, seinen Fall zu klären, bleibt die Zukunft von Schmidt und anderen betroffenen Deutschen ungewiss.
Was bedeutet das für andere deutsche Greencard-Besitzer oder Touristen? Droht ihnen bei der Einreise ein ähnliches Schicksal? Und wenn selbst jemand wie Fabian Schmidt – mit langjährigem legalem Aufenthalt und fester Existenz in den USA – innerhalb von Stunden hinter Gittern verschwinden kann, was sagt das über den Zustand der US-Behörden und ihrer Abschiebepolitik aus?
Fabians Fall könnte also ein Warnsignal für alle sein, die in die USA reisen oder dort leben – und ein Beleg dafür, dass das Einwanderungssystem zunehmend härter und unberechenbarer wird.
Quellen:
NBCNews
Advocate
DETAINEE ORIENTATION HANDBOOK
8 USC 1227: Deportable aliens
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise) Welche Quellen wir verwenden und was für uns kein Beleg ist, steht auf unserer Quellenseite.
