💬Wie entstehen gefälschte Aussagen von Prominenten? Antworten finden Sie im Leitfaden Promi-Fakes.
Mark Zuckerberg berichtet von Erfolgen im Kampf gegen Wahlmanipulation, Propaganda und Hass im Internet.
Facebook: Eine Million Konten gelöscht – Das Wichtigste zu Beginn: Zuckerberg forder klare staatliche Regeln zu Meinungsfreiheit und politischer Werbung. Im Kampf gegen Hassrede, Manipulation und Propagande löscht Facebook täglich rund 1 Million Fake-Accounts.
Zuckerberg fordert klare Regeln
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Mark Zuckerberg klarere staatliche Regeln zu Meinungsfreiheit im Internet und politischer Werbung gefordert. Seiner Meinung nach müssen hier gesetzliche Grenzen gezogen werden, nach denen sich auch Privatunternehmen richten können.
Facebook versucht, gefährliche Inhalte zu filtern und Wahlmanipulation zu vermeiden. Laut Zuckerberg habe sich auch der Austausch von Tech-Unternehmen mit Nachrichtendiensten und Polizei verbessert.
Manipulation und Spam
Angreifer im Internet gehen immer professioneller vor. Seit 2016 sei allerdings auch die Abwehr gestärkt worden. Nicht nur Hacker-Angriffe bedeuten eine Bedrohung, sondern auch Manipulationen durch koordinierte Kampagnen im Internet und auch über soziale Netzwerke. Als Beispiel nannte Zuckerberg das Beispiel russischer Akteure, die versuchten, den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2016 zu manipulieren.
Aktuell arbeiten allein 35.000 Mitarbeiter im Sicherheitsbereich bei Facebook. Hier wird für Datenschutz gesorgt, gefährliche Inhalte werden blockiert oder Wahlmanipulationen unterbunden.
Löschen von Fake-Accounts
Manipulationskampagnen laufen zum Großteil über gefälschte Nutzerprofile. Laut Zuckerberg schaltet Facebook täglich rund 1 Million Fake-Accounts ab. Bei der Entdeckung dieser unterstütze künstliche Intelligenz. Meist handelt es sich dabei um Spam zur Verbreitung unerwünschter Werbung. Allerdings seien auch immer wieder staatlich gesteuerte Akteure darunter zu finden.
Was Terrorpropaganda angeht, sei Facebook imstande, 99 Prozent dieser Inhalte abzuschalten, bevor diese an die Nutzer weitergetragen werden. Bei Hassrede und rassistischen Inhalten liege die Quote derzeit bei 80 Prozent. Hier besteht die Schwierigkeit, diese von solchen Äußerungen zu unterscheiden, die sich kritisch mit der Thematik auseinander setzen.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
0 €: Faktenstimme mit Dienstags-Newsletter und kostenlosem Mitmach-Bereich. Ab 4 €: vollständiger Mimikama-Club. Die Mitgliedschaften laufen über Steady und sind jederzeit kündbar.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.