Facebook entwickelt ein Gesundheitsvorsorge-Tool, welches an Untersuchungen erinnert oder Ärzte finden kann.

Wie Facebook in seinem News Room ankündigt, entwickelt die Social Media Plattform eine Funktion, die Nutzer dabei unterstützen soll, ihre Gesundheit im Auge zu behalten.

Laut Facebook könne Wissenschaft oder Medizin alleine keine Lösungen für viele der heutigen Gesundheitsbedrohungen finden. So würden veränderte Kommunikationstrends und ungleicher Zugang zu Pflegeangeboten neue Lösungswege und Partnerschaften erfordern.

In den USA, Indien, Brasilien, Bangladesch und Pakistan wurde daher eine neue Funktion eingeführt. Diese soll beispielsweise die Suche nach einem Blutspender erleichtern bzw. kann sich der Nutzer selbst als Spender registrieren und wird bei Bedarf von Blutbanken via Facebook benachrichtigt.

„Bislang haben sich mehr als 50 Millionen Menschen angemeldet, um zu spenden“,

so Facebook.

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Einen weiteren Bereich bildet die präventive Gesundheitsvorsorge. Laut Facebook beinhalten vorbeugende Maßnahmen das Potential, Krankheiten frühzeitig zu erkennen, zu bestimmen, wann Krankheiten am besten behandelbar sind und in einigen Fällen auch ihre Entstehung zu verhindern. Faktoren wie mangelndes Bewusstsein, Zugang zu Pflegeeinrichtungen und Kosten sollen für viele Menschen jedoch eine Barriere bilden, um sich vorsorglich untersuchen zu lassen.

Um diesen Menschen zu helfen, arbeitet Facebook mit US-Gesundheitsorganisationen zusammen, um Nutzern mit den passenden Ressourcen und Check-Up-Erinnerungen in Kontakt zu bringen. Dabei soll der Fokus zuerst auf den beiden führenden Todesursachen in den USA fallen: Herzkrankheiten und Krebs sowie der Grippe.

Die im Tool verfügbaren Ressourcen sollen von der American Cancer Society, dem American College of Cardiology, der American Heart Association und den Centers for Disease Control and Prevention bereitgestellt werden.

Sensible Daten mit Facebook teilen?

Auch zum Thema Datensammeln hat Facebook einen Blogbeitrag im News Room verfasst. Facebook sei sich bewusst, dass Daten, die die Gesundheit betreffen, besonders sensibel sind und betont, dass hierfür zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.

So wolle man nur eine begrenzte Anzahl von Informationen sammeln. Nämlich jene, die unbedingt notwendig sind, um die Funktion des Tools zu gewährleisten, aber auch jene Informationen, die dabei helfen, die Funktion mit der Zeit zu verbessern. Dazu gehören unter anderem Informationen wie das Alter, Geschlecht sowie der Wohnort, um den Standort von so genannten Federally Qualified Health Centers anzeigen zu können.

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Facebook-User können das Tool natürlich wie immer über den Newsfeed und im Messenger teilen. Damit werden – laut Facebook – keine Details aus dem Tool veröffentlicht, sondern lediglich, dass er die Funktion nutzt.

Zudem versichert Facebook, dass die Daten nicht mit Drittanbietern geteilt werden. So soll verhindert werden, dass Werbung auf Basis der Daten generiert wird. Ausnahme: Klickt der Nutzer auf vorgeschlagene Links oder markiert eine Seite mit „Gefällt mir“ werden diese Daten gesammelt und für Werbezwecke genutzt.

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Weitere Quellen: Heise


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