Facebook-Nutzer können verdächtige Reklame melden – Initiative für Prävention finanziert, aber vorerst nur in Großbritannien!

Schon seit Monaten erreichen uns immer wieder Anfragen zu „dubiosen gesponserten Werbungen“ auf Facebook, die Nutzer in die Irre führen. Seien es gefälschte „Höhle der Löwen“ – oder gefälschte Beiträge mit „Thomas Gottschalk„. Nun möchte Facebook dagegen steuern!

Facebook hat vorerst nur in Großbritannien ein Tool veröffentlicht, mit dem User mögliche Werbebetrüger melden können. Wirkt eine Werbung verdächtig, können Nutzer mit nur wenigen Klicks einen Bericht an Facebook senden. Ein internes Facebook-Team untersucht dann, ob hinter der Reklame Betrüger stecken und entfernt diese gegebenenfalls.

Es handelt sich um solche und ähnliche gesponserte Beiträge auf Facebook:

Facebook-Tool entlarvt Werbebetrüger!
Screenshot: mimikama.org

Citizens Advice unterstützt

Der Marktführer unterstützt auch den gemeinnützigen Consulter Citizens Advice http://citizensadvice.org.uk mit drei Mio. Pfund (etwa 3,3 Mio. Euro). Citizens Advice hat kürzlich einen Service eingeführt, bei dem von Online-Betrug betroffene Kunden beraten werden. Die Organisation plant auch eine Kampagne für mehr Bewusstsein gegenüber Betrügern. „Initiativen wie diese sind äußerst wichtig, denn Werbungen von Betrügern haben verheerende Konsequenzen“, meint Martin Lewis, Gründer der Website Money Saving Expert http://moneysavingexpert.com .

[mk_ad]

Lewis hatte im April 2018 eine Klage gegen Facebook eingereicht, weil sein Name und Bild auf deren Seite häufig von Betrügern für Werbungen verwendet wurden. Facebook hat das Tool als Reaktion darauf eingeführt, die Lewis infolge zurückzog. Dem Experten nach verwenden Betrüger oft Bilder oder gefälschte Aussagen von bekannten Personen oder Prominenten, um User zu Investitionen zu überreden. Von fingierten Programmen, die schnellen Reichtum versprechen bis zum Verkauf von Diätpillen würden Betrüger alle möglichen Tricks einsetzen, um User auszubeuten. „Menschen werden so um viel Geld gebracht, was auch einen Einfluss auf ihr geistiges Wohlbefinden und ihre Selbstachtung hat“, warnt Lewis.

Facebook will mehr Sicherheit

„Betrug ist ein Problem, das die ganze Industrie betrifft. Unser Tool, mit dem Kunden Betrüger anzeigen können sowie unser engagiertes Team sind wichtige Schritte dahin, den Missbrauch unserer Plattform zu stoppen“, so Steve Hatch, Vizepräsident von Facebook in Nordeuropa.

Er habe die Größe seiner Sicherheitsabteilung bei Facebook auf 30.000 Mitarbeiter verdreifacht. Laut Lewis müssten andere Internet-Größen diesem Beispiel folgen, besonders Google habe noch zu wenig gegen Betrüger unternommen.

Quelle: pte / mimikama.org


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)