Reicht es nicht bereits, dass diese Nachrichten überhaupt auf Facebook herumschwirren? Um noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, werden nun auch Nutzer an Fakenews markiert.

Kommerzielle Fakenews sind schon lange ein Ärgernis auf Facebook. Lange Zeit traten sie massiv in Form von Werbeanzeigen auf, mittlerweile werden Accounts markiert. Sehr zum Ärgernis der Accountinhaber.

Was hier passiert ist nicht neu und auch recht einfach zu erklären: Auf Facebook werden Postings veröffentlicht, die einen gewissen Reichtum versprechen. Oft werden dabei prominente Personen abgebildet, die angeblich ein ultrageheimes System gefunden hätten, mit dem man reich wird.

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Diese Postings enthalten dann einen Link zu einer Webseite, die sich in Form einer bekannten Zeitung darstellt. Hier liest man dann einen Zeitungsartikel, in dem dieses geheime System beschrieben wird. Doch Vorsicht: Logo und Aufbau der Seite wurden geklaut! Man befindet sich auf einer kommerziellen Fakenews-Webseite, die lediglich den Anschein erweckt, dass man auf einer bekannten Zeitungswebseite sei.

In diesem pseudoredaktienellen Fakenews-Artikel finden sich massenweise Links zu dem vermeintlich geheimen System. Das ist tatsächlich auch das Ziel dieses ganzen Ablaufs: Man soll an einem dubiosen Trading-System teilnehmen. Dort wird behauptet, durch Spekulationen mit binären Optionen,
Kryptowährungen, Forex-Trading oder ähnlichen Finanzprodukten hohe Gewinne in sehr kurzer Zeit erzielen zu können.

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Markiert!

Interessant ist immer, wie diese Fakenews an die Nutzerinnen und Nutzer herangetragen werden. Lange Zeit waren es gesponserte Artikel auf Facebook (siehe hier), dann wiederum kamen die Fakenews und ihre Köder per Mail herein.

Ganz neu sind jedoch die Markierungen: Nutzerinnen und Nutzer werden direkt in den Beiträgen markiert. Es wird also eine persönliche Aufmerksamkeitsebene errichtet. Wie dieser Ablauf konkret aussieht, zeigen wir hier:

Wir warnen vor dieser Art der kommerziellen Fakenews! Nutzermarkierungen werden übrigens immer wieder genutzt, um Facebooknutzer in eine Falle zu locken. Wie man diese Markierungen wieder entfernen kann, erklären wir in diesem Artikel HIER.

Hintergrundinfo:

Diese Art der Fakenews sind teil eines millionenschweren Systems mit zehntausenden Geschädigten aus der ganzen Welt. Wir verweisen hierzu auf den Pressebericht der Polizei Rostock: Cryptotrading Betrug – Verfahrenserfolg gegen international agierende Cyber-Betrüger (hier).


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