Start-up entlarvt falsche Bilder aus Kriegszonen und Promi-Pornos

Die App „Truepic“ kann exzellente Photoshop-Arbeiten von echten Bildern unterscheiden und damit Fakes entlarven.

Mit einer großzügigen Finanzspritze von namhaften Investoren kann das Start-up nun gefälschten Promibildern und manipulativen Bearbeitungen im Internet den Kampf ansagen.

Keine Chance für Fakes

Das Start-up hinter Truepic hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, solche Fotos, die durch intelligente Face-Swap-Software perfekt nachbearbeitet wurden und auf Seiten wie Reddit zu hunderten kursieren, aufzustöbern. Sogenannte „Deepfakes“ sorgen immer wieder für Aufsehen.

Erst vor einigen Wochen tauchten falsche Promi-Pornos auf, in die bekannte Gesichter nachträglich eingefügt wurden (pressetext berichtete). Die Notwendigkeit, solche Deepfakes auszusortieren, hat Truepic nun eine finanzielle Spritze von rund acht Mio. Dollar (etwa 6,9 Mio. Euro) eingebracht.

Die finanzielle Stütze kommt von Investoren wie Dowling Capital Partners, dem ehemaligen Chef von Thomson Financial, Jeffrey Parker, Harvard-Business-School-Professor William Sahlman und weiteren.

„Wir haben mit Truepic begonnen, lange bevor manipulierte Bilder demokratische Wahlen auf der ganzen Welt beeinflusst haben, digitale Beweise für Grausamkeiten und Menschenrechtsverletzungen regelmäßig untergraben oder Online-Identitäten erfunden wurden, um politische Agenden voranzutreiben. Jetzt erkennen wir jedoch die Auswirkungen auf die Gesellschaft voll und ganz an“,

so Truepic-Gründer Craig Stack.

Partnerschaften knüpfen

„Wir werden in die Bild- und Videoanalyse investieren und haben bereits einige subtile forensische Techniken identifiziert, mit denen wir Fälschungen wie Deepfakes erkennen können. Man kann Haare, Ohren, Reflexionen in Augen und andere Details analysieren, die in Tausenden von Einzelbildern eines typischen Videos kaum realitätsgetreu wiedergegeben werden können. Das Identifizieren von ein paar falschen Bildern ist ausreichend, um ein Video für falsch zu erklären“,

erläutert Geschäftsführer Jeff McGregor gegenüber „TechCrunch“.

Das Start-up hat zudem damit begonnen, Partnerschaften mit NGOs, wie etwa der Syrisch-Amerikanischen Medical Society, einzugehen, um eine verifizierte Dokumentation der Gräueltaten in Konfliktzonen Syriens zu liefern.


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)