Neben professionell gestalteten Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram, senden die Kriminellen Ihnen Bestellbestätigung und Überweisungsaufforderung auf WhatsApp. Das stiftet Vertrauen und vermittelt das Gefühl von Erreichbarkeit. Zahlen Sie nicht und blockieren Sie die Nummer, rät unser Kooperationspartner Watchlist Internet!

Wie gehen die Kriminellen vor?
Wenn Sie bei wibois.com bestellen, werden Sie aufgefordert eine Zahlungsbestätigung an „contact@wibois.com“ zu senden. Wer das nicht tut, wird vom Shop auf WhatsApp kontaktiert und an die Zahlung erinnert. Ihnen wird zugesagt, dass die Ware nach Erhalt der Zahlungsbestätigung innerhalb von 5 Tagen geliefert wird. Wer bezahlt, erhält aber keine Ware.
Wenn Sie bei wibois.com auf WhatsApp nachfragen, wo die Lieferung bleibt, erklärt man Ihnen, dass Zollgebühren offen wären. Zahlen Sie diese nicht! Sie erhalten auch dann keine Lieferung. Die Kriminellen halten Sie immer weiter hin und erfinden neue Gründe, warum Ihre Lieferung noch nicht eingetroffen ist. Sie werden zu weiteren Zahlungen aufgefordert, bis Sie den Betrug durchschauen und nichts mehr überweisen.

Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram
Um den Fake-Shop wibois.com bekannt zu machen, schalten die Kriminellen Werbung auf Facebook und Instagram.

Wir gehen davon aus, dass auch andere Fake-Shops für Pellets, Brennholz oder Photovoltaik-Anlagen Werbung schalten. Vertrauen Sie Werbungen nicht blind und überprüfen Sie unbekannte Online-Shops!
Wie erkenne ich Fake-Shops?
- Preis: Sind die Preise deutlich günstiger als in anderen Shops, sollten Sie vorsichtig sein. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein Lockangebot!
- Bewertungen: Suchen Sie unbekannte Online-Shops im Internet und lesen Sie Erfahrungsberichte und Bewertungen. Möglicherweise werden Sie bereits gewarnt. Auch wenn Sie gar nichts finden, sollten Sie vorsichtig sein. Sie könnten das erste Opfer sein.
- Zahlung: Finger weg, wenn Sie nur per Vorkasse zahlen können. Checken Sie immer vorab die Zahlungsmöglichkeiten. Fake-Shops behaupten sehr oft, dass unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten verfügbar sind. Bei der Zahlung wird dann aber nur Vorkasse geboten – ein typisches Vorgehen bei Fake-Shops!
- Impressum: Überprüfen Sie, ob ein Impressum vorhanden ist und welche Informationen dort zu finden sind. Gibt es kein Impressum, handelt es sich um Fake. Ansonsten sollten Sie die Informationen genau prüfen. Gut gemachte Fake-Shops fälschen nämlich Firmendaten. Recherchieren Sie: Existiert die Firma tatsächlich? Was befindet sich an der angegebenen Adresse? Manche der Fake-Shops geben sogar eine Handelsregisternummer (HRA oder HRB) an. Bei Unternehmen aus Deutschland können Sie unter handelsregister.de danach suchen und herausfinden, ob die Nummer existiert oder ob sie zu einem anderen Unternehmen gehört. Österreichische Firmendaten können Sie im Firmen A-Z der Wirtschaftskammer überprüfen.
- Verfügbarkeit: Ist das Produkt sonst überall ausverkauft und nur in diesem Shop erhältlich? Dann handelt es sich um Fake!
Ich habe bestellt – was kann ich tun?
- Kontaktieren Sie Ihre Bank. Vielleicht kann das Geld zurückgebucht werden. Erfahrungsgemäß ist die Erfolgswahrscheinlichkeit aber gering.
- Melden Sie den Kontakt, wenn Sie auf WhatsApp angeschrieben wurden. Blockieren Sie auch die Nummer, sodass die Kriminellen Sie nicht mehr kontaktieren können.
- Melden Sie die betrügerische Werbung an das Soziale Netzwerk. Auf Saferinternet.at finden Sie Anleitungen, wie Sie Beiträge an das jeweilige Netzwerk melden können.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
- Nehmen Sie sich vor weiteren Betrugsmaschen in Acht. Die Kriminellen haben Ihre Daten und versuchen Sie wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt mit einer anderen Masche abzuzocken.
Beratung & Hilfe
Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die Watchlist Internet auf der Seite „Beratung & Hilfe“ für Sie aufgelistet hat.
Quelle: Watchlist Internet
Passend dazu: Brennholz: Achtung beim Online-Kauf!
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

