Achtung vor Shops mit „service6@vinayotap. com“ E-Mail-Adressen

Achten Sie auf gefälschte Shops, die durch verlockende Angebote auf Facebook werben. Mimikama hilft Ihnen, Betrug im Internet zu erkennen und zu vermeiden

→Woran erkennt man einen Fake-Shop beim Online-Einkauf? Antworten finden Sie im Leitfaden Fake-Shops erkennen.

Vorsicht vor Fake-Shops, die enorm viel Werbung auf Facebook und anderen Social-Media-Kanälen schalten und durch günstige Angebote locken.

Derzeit melden LeserInnen der Watchlist Internet vermehrt neue Fake-Shops, die vor allem eines gemeinsam haben: Sie verweisen alle auf die E-Mail-Adresse service6@vinayotap. com. Durch eine Recherche konnte unser Kooperationspartner 22 solcher Shops ausfindig machen.

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Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sie innerhalb der letzten Wochen registriert wurden. Da die Shops viel Werbung auf Facebook und anderen Kanälen schalten, sind sie für Internet-NutzerInnen leicht auffindbar und durch günstige Angebote verlockend.

Spielzeug, Sportgeräte, Handtaschen, Gartenzubehör oder Briefmarken. Die Bandbreite, die diese Fake-Shops anbieten, ist groß. Egal ob Sie auf der Suche nach einem Nischenprodukt sind oder nach günstiger und neuer Kleidung, hier werden sie fündig. Doch tatsächlich konnten wir keine Erfahrungswerte finden, die von gelieferten Produkten berichten. Das Geld wird bei einer Bestellung rasch abgebucht, die Ware jedoch nicht geliefert.

Aktuell mindestens 22 betrügerische „vinayotap-Shops“

In unserer Recherche sind wir auf 22 Webseiten gestoßen, die alle am Ende der Seite auf die E-Mail-Adresse service6@vinayotap. com verweisen.

Die Fake-Shops verweisen alle auf die gleiche E-Mail-Adresse.

Obwohl verschiedene vinayotap.com E-Mail-Adressen schon länger für betrügerische Angebote bekannt sind, sind die betroffenen Fake-Shops alle neu. In den letzten Jahren wurde bei der E-Mail-Adresse immer wieder die Zahl geändert (zum Beispiel service1@vinayotap. com, service4@vinayotap. com).

Doch viele der Shops mit den alten E-Mail-Adressen gibt es heute nicht mehr. Jetzt scheint es eine neue Welle von Online-Shops zu geben, die auf service6@vinayotap. com verweisen. Diese 22 Seiten wurden (mit einer Ausnahme) in den vergangenen Wochen registriert, die meisten zwischen 23. März und 14. April 2020:

  • kreakasay. com
  • lerhishop. com
  • yvoisarov. com
  • ureesinc. xyz
  • mwapkeys. com
  • msgexconline. com
  • jasvins. com
  • naturiov. com
  • seohajshop. com
  • qdustseo. com
  • eafricnet. xyc
  • cdabdmall. com
  • ksemuacod. com
  • oresuco. com
  • qdmdesk. com
  • mersixgoods. com
  • xkangmoba. com
  • yhomecamp. com
  • tripyoux. com
  • wmrbasic. com
  • tbdataj. com
  • solanamall. com

Shops werben auf Facebook & Co.

Da die Fake-Shops alle recht neu sind, gibt es kaum Erfahrungsberichte dazu. Von früheren, ähnlichen Shops ist die Masche der Kriminellen jedoch bekannt: Viele ähnliche Seiten werden registriert, veröffentlicht und bekannt gemacht. Letzteres passiert durch Werbungen auf Facebook, Instagram und anderen Kanälen.

Dabei werden günstige Preise für teure Produkte, Rabatte oder Gutscheine versprochen. Dadurch sind die Seiten beliebt und Internet-NutzerInnen tappen in diese Falle. Sollten Sie auf Werbung von einer der oben genannten Fake-Shops gestoßen sein oder haben weitere ähnliche Webseiten gefunden, lassen Sie uns diese bitte über unser Melde-Formular zukommen.

Fehlendes Impressum & ähnliche Produktpaletten

Neben der genannten E-Mail-Adresse gibt es noch weitere Gemeinsamkeiten, die darauf hinweisen, dass es sich um betrügerische Angebote handelt: Auf den Webseiten findet sich kein Impressum und damit keine Hinweise zur Firma oder zu den InhaberInnen der Shops. Ohne AnsprechpartnerInnen können Sie Ihre Rechte auch nicht durchsetzen. Außerdem finden sich auf all den Seiten eine ähnlich breite Produktpalette, sowie die gleichen Texte.

Im Artikel So erkennen Sie Fake-Shops bevor es zu spät ist zeigen wir Ihnen weitere Tipps, wie Sie betrügerische Online-Shops erkennen.

Tipps für Opfer von Fake-Shops

Wenn Sie in die Falle getappt sind und bei einem Fake-Shop bestellt haben, ist Ihr Geld höchstwahrscheinlich verloren.

Kontaktieren Sie trotzdem das Kreditkarteninstitut und bitten, um eine Rückbuchung. Funktioniert eine Rückerstattung nicht, bleibt nur der Gang zur Polizei. Mehr dazu lesen Sie im Artikel In eine Shopping-Falle getappt? Hier gibts nützliche Tipps! 

Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite „Beratung & Hilfe“ für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

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Quelle: Watchlist Internet
Artikelbild: Kite_rin / Shutterstock


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