Betrugsmasche falsches Gewinnversprechen
Ein 66-jähriger Mann aus Ludwigsburg ist am Donnerstag (06.07.2023) Opfer von unbekannten Betrügern geworden, die ihn mittels falscher Gewinnversprechen um 1.000 Euro erleichterten. Der Mann wurde telefonisch von einer ihm unbekannten Frau kontaktiert, die ihm einen Gewinn in Höhe von knapp 40.000 Euro versprach. Doch statt des erhofften Geldes endete die Geschichte in einem Betrug.
Ablauf der Betrugsmasche
Die Betrüger forderten den 66-Jährigen auf, 20 Guthabenkarten einer Online-Plattform zu je 50 Euro zu kaufen und die dazugehörigen Codes telefonisch durchzugeben. Kurze Zeit später erhielt der Geschädigte einen weiteren Anruf von einem unbekannten Mann, der vorgab, dass der 66-Jährige zusätzlich zu seinem bereits erhaltenen Gewinn einen weiteren Betrag in Höhe von 83.500 Euro erhalten könne. Dafür müsse er jedoch 3.500 Euro in bar bereithalten und einem eigens beauftragten Notar übergeben. Diese Forderung machte den Mann skeptisch und er beschloss, sich zu erkundigen. Dabei stellte er fest, dass er einem Betrug aufgesessen war.
Polizei warnt
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg warnt in diesem Zusammenhang vor der weit verbreiteten Betrugsmasche mit falschen Gewinnversprechen. Grundsätzlich ist Vorsicht geboten, wenn am Telefon von angeblichen Gewinnen die Rede ist. Die Polizei gibt folgende Tipps, wie man sich vor dieser Art von Betrügern schützen kann:
- Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen am Telefon ein Gewinn versprochen wird, obwohl Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben.
- Lassen Sie sich nicht durch geschickte Gesprächsführung beeinflussen. Hinterfragen Sie skeptisch die Herkunft des Anrufs.
- Geben Sie auf keinen Fall Geld aus und rufen Sie keine kostenpflichtigen Sonderrufnummern an, um einen angeblichen Gewinn abrufen zu können.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, wer der Anrufer ist, geben Sie keine persönlichen Daten oder Bankverbindungen am Telefon preis.
Weitere Informationen zu dieser Betrugsmasche und anderen Arten von Betrug erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder online bei der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
Um Betrügern keinen Raum zu geben, ist es wichtig, vor allem ältere Menschen in Ihrem Umfeld über solche Betrugsmaschen aufzuklären und die oben genannten Sicherheitstipps weiterzugeben.
Quelle:
Presseportal
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