Gesichtserkennungs-Software lieferte US-Behörde sichere Hinweise auf Konto der Freundin.

Das Federal Bureau of Investigation (FBI) http://fbi.gov hat eigenen Angaben nach einen Teilnehmer des Sturms auf das US-Kapitol im Januar ausgeforscht, nach dem schon länger wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte gefahndet wird. Identifiziert werden konnte der mutmaßliche Straftäter mithilfe einer Gesichtserkennungs-Software. Sie lieferte der Behörde einen Hinweis auf die Instagram-Seite der Freundin des Gesuchten, wo dieser eindeutig auf Fotos identifiziert werden konnte.

Agenten gingen undercover

„Das Gesichtserkennungs-Tool hat Ergebnisse ausgespuckt, die mit einer Instagram-Seite einer Person aus Kentucky in Verbindung gebracht werden konnten, die offensichtlich die Freundin des gesuchten Subjekts ist“, zitiert die „Huffington Post“ aus der eidesstattlichen Erklärung eines der zuständigen FBI-Agenten. „Dieses Instagram-Konto beinhaltet auch Fotos des Gesuchten, auf dem er dieselbe graue Mütze mit weißem ‚Carhartt‘-Schriftzug trug wie in dem Video, das ihn als Teilnehmer des Sturms auf das Kapitol zeigt“, erklärt der Beamte weiter.

Über den besagten Instagram-Account habe man schließlich auch das Facebook-Konto der Freundin und letztlich auch das des mutmaßlichen Straftäters aufspüren können. „Am 13. April sind dann zwei unserer Agenten undercover gegangen und haben sich am Arbeitsplatz des Verdächtigen mit ihm über den Kapitolsturm unterhalten“, so die geschilderte Vorgehensweise. Im Gespräch mit den Ermittlern habe dieser dann zugegeben, selbst vor Ort gewesen zu sein und als Teil des Mobs „verdammt viel Spaß“ gehabt zu haben, heißt es im FBI-Bericht.

„Biometrische Suchen“ effektiv

Dass Gesichtserkennungs-Software und Nutzerkonten auf sozialen Online-Netzwerken der Ermittlungsarbeit von Strafverfolgungsbehörden völlig neue Möglichkeiten eröffnen, ist kein Geheimnis mehr. Gerade das FBI hat im Zusammenhang mit den jüngsten Ausschreitungen am Capitol Hill ausgiebig Gebrauch von den neuen Rechercheoptionen gemacht, um Straftäter und Verdächtige zu identifizieren. Sogenannte „biometrische Suchen“ im Web seien sehr vielversprechend und hätten bereits des Öfteren schwierige Fahndungserfolge gebracht.

Quellen: HuffPost, pte
Artikelbild: Shutterstock / Von lev radin

 


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)