Aktuell sind betrügerische E-Mails im Umlauf, die sich als Nachrichten von FinanzOnline ausgeben. Diese professionell gestalteten und scheinbar harmlosen E-Mails enthalten einen Link zu einer gefälschten FinanzOnline-Login-Seite. Dort werden die Benutzer aufgefordert, persönliche Daten einzugeben – ein klassischer Fall von Phishing.

FinanzOnline-Täuschung erkennen

Äußerlich sehen diese E-Mails echt aus: Sie informieren über ein angebliches Dokument im „Postfach“ und fordern zum Einloggen bei FinanzOnline auf.

Screenshot Watchlist Internet
Screenshot Watchlist Internet

Das Vorgehen ist ähnlich wie bei echten E-Mails des Finanzdienstleisters. Alarmierend ist jedoch der enthaltene Link. Wird dieser angeklickt, gelangt man auf eine Webseite, die vorgibt, von FinanzOnline zu sein. Hier wird suggeriert, dass eine Rückzahlung von € 286,93 aus den Sozialfonds anstehe.

Die Benutzer werden aufgefordert, ihre Bank auszuwählen.

Screenshot der gefälschten Webseite
Screenshot der gefälschten Webseite

Schließlich wird man zur Dateneingabe aufgefordert. Kommt man dem nach, werden diese direkt in die Hände von Kriminellen gespielt.

Achtung bei betrügerischen E-Mails

  • Verdächtige Links: Nie auf Links oder Buttons in E-Mails klicken, sondern immer manuell in das Konto einloggen.
  • E-Mail-Adresse: Absenderadresse mit früheren E-Mails von FinanzOnline vergleichen.
  • Nachfragen: Im Zweifelsfall direkt bei der FinanzOnline-Hotline +43 50 233 790 nachfragen.

Was tun, wenn Sie auf den Betrug hereingefallen sind und Daten eingegeben haben?

  • Kontakt mit der Bank: Sofort mit der Bank Kontakt aufnehmen, wenn Zahlungen freigegeben wurden.
  • Vorsicht bei Kontaktversuchen: Seien Sie wachsam bei ungewöhnlichen Anrufen oder Nachrichten.
  • Anzeige bei der Polizei: Bei finanziellen Verlusten sollte sofort Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Weitere Tipps und Informationen

Es ist von enormer Wichtigkeit, stets wachsam und skeptisch zu sein, wenn Sie per E-Mail nach persönlichen Daten oder Login-Informationen gefragt werden. Die Methoden der Betrüger werden immer raffinierter. Der beste Schutz ist, informiert zu bleiben und bei jedem Schritt Vorsicht walten zu lassen.

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Quelle: Watchlist Internet

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)