„Geheime Schwestern“: Weihnachtswichteln-Kettenaktion wieder in sozialen Netzwerken

Diese Warnung erklärt, warum die kursierende „Geheime Schwestern“-Wichtelaktion ein Kettenbriefprinzip nutzt und nicht seriös ist.

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Screenshot des aktuell im Umlauf befindlichen Sharepics
Screenshot des aktuell im Umlauf befindlichen Sharepics

Kurzfazit: ❌ Fake! Hinter dieser Aktion steckt kein echtes Wichteln, sondern ein Kettenbriefsystem. Statt eines fairen Austauschs verschenken Teilnehmende reale Daten und Geschenke, ohne dass eine geregelte Gegenleistung garantiert ist.

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Warum es Fake ist

  • Die Aktion verlangt das Anwerben weiterer Personen. Das ist ein typisches Merkmal von Kettenbriefen und illegalen Schneeballsystemen.
  • Es gibt keine nachvollziehbare Organisation oder Regelung, die sicherstellt, dass jede teilnehmende Person wirklich etwas erhält.
  • Die Aufforderung, dass der Wohnort „egal“ sei, deutet auf massenhaftes Weiterreichen statt auf ein strukturiertes Wichteln hin.
  • Solche Aktionen tauchen jedes Jahr in ähnlicher Form auf und führen meist zu Datenmissbrauch oder Verlust von Geschenken.
  • Im Screenshot fehlen zentrale Angaben wie Initiator, Regeln, Datenschutzhinweise und Ablauf.

Handlungstipps

👉 Nicht teilnehmen und die Nachricht ignorieren.
👉 Keine persönlichen Daten oder Adressen an Unbekannte weitergeben.
👉 Freundinnen und Bekannte informieren, damit sie nicht in das System hineinrutschen.
👉 Wer bereits teilgenommen hat, sollte keine weiteren Daten senden und im Zweifel Paketversand stoppen.
👉 Bei echten Wichtelaktionen nur Gruppen nutzen, bei denen alle Teilnehmenden bekannt und transparent organisiert sind.

ℹ️ Mehr Tipps zum Erkennen von Phishing: https://www.mimikama.org/category/phishing/

Wir haben bereits mehrfach über die „Geheimen Schwestern“ berichtet:


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