GoodWill-Ransomware – Erpressung für die gute Tat?

Erfahre mehr über die GoodWill-Ransomware, die soziale Aktionen als Erpressung nutzt. Mimikama erklärt die Risiken und Hintergründe dieser Methode

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„GoodWill“ verlangt von seinen Opfern, statt Bitcoins zu überweisen, soziale Handlungen vorzunehmen, um die verschlüsselten Daten zurückzubekommen. „

„GoodWill“ ein moderner Robin Hood?

Die Opfer müssen zum Beispiel Obdachlosen Kleidung spenden und Kranken ihre Rechnungen bezahlen. Natürlich bleibt die Essenz von Ransomware die Erpressung von Unternehmen, und sie kann den Betroffenen großen Schaden zufügen, während sich die Hacker-Gruppe als eine Art moderner Robin Hood stilisiert.

Tue zwangsweise Gutes und poste es!

Sobald die Opfer alle Handlungen vorgenommen haben, müssen sie auch noch einen Post in den sozialen Medien dazu veröffentlichen. Bislang sind keine konkreten Opfer bekannt, und die genauen Taktiken, Techniken und Verfahren (TTPs), die zur Durchführung der Angriffe verwendet werden, sind noch unklar.

Zweck heiligt nicht die Mittel

Das öffentliche Interesse an solchen scheinbar selbstlosen Taten gegen Privilegierte ist verständlicherweise groß. Die Grundlage dieser Angriffe bildet jedoch der Einsatz von Ransomware, um jemanden seinen Willen aufzuzwingen, und dies stellt niemals eine ehrenwerte Geste dar. Auch wenn die Absicht, Gutes für Benachteiligte zu tun, auf den ersten Blick diesen Eindruck erweckt.

Quelle: Presseportal

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