In Gießen versuchen falsche Handwerker insbesondere ältere Mitbürger*innen abzuzocken! Sei vorsichtig bei Arbeitsangeboten an deinem Haus!

Wer schon einmal krank war oder körperlich eingeschränkt, der weiß wie erleichternd es sein kann, wenn man bei alltäglich anfallenden Aufgaben Hilfe bekommt. Bieten dann nette Herrschaften schwierige Arbeiten zu einem kleinen Preis an, könnten sich viele Menschen verführt sehen, dieses Angebot auch anzunehmen.

Doch leider haben diese mündlich vereinbarten „Verträge“ meist einen sehr kostspieligen Haken, das musste auch ein älteres Ehepaar aus Gießen erfahren:

Hier treiben nämlich falsche Handwerker ihr Unwesen und zockten eine 86-jährige Seniorin mit ab. Am Mittwoch der bereits vergangenen Woche (10. März) boten gegen 13.15 Uhr drei Männer ihrem Ehemann an, die Regenrinnen ihres Einfamilienhauses zu erneuern. Nachdem die Männer die Arbeit beendet haben, forderten sie einen höheren Preis als der ursprünglich vereinbarte. Die Ehefrau fuhr zu einem Kreditinstitut in der Neuen Mitte in Pohlheim, hob das Geld ab und übergab es den Betrügern, die mit einem weißen Sprinter hinterhergefahren waren.

Beschreibung der Tatverdächtigen: Einer ist etwa 30 Jahre alt, zirka 1,80 Meter groß und hatte Arbeitskleidung an. Der zweite Verdächtige ist etwa 50 Jahre alt, 1,65 Meter groß und hat eine kräftige Statur. Er trug ebenfalls Arbeitskleidung. Der dritte ist etwa 1,75 Meter groß und 20 Jahre alt. Er hat schwarze, kurze Haare. Die Polizei rät: Lehnen Sie jegliche Angebote von Wanderarbeitern ab, die Ihnen spontane Bauarbeiten auf Ihrem Grundstück (insbesondere Dach- und Pflasterarbeiten) anbieten.

Tatsächlich sofort angefangene Arbeiten dienen nur als Täuschung und werden nicht beendet. So schützen Sie sich: Zahlen Sie niemals Geld im Voraus! Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Unterschreiben Sie nichts unter Zeitdruck und lassen Sie sich weder beeindrucken noch verwirren. Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.

Im Internet unter www.polizei-beratung.de finden Sie weitere Tipps wie Sie sich gegen die Tricks der Gauner und Betrüger schützen können.

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Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle Gießen
Artikelbild: Various photo / Shutterstock.com


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