Am 26.10.2017 haben wir das erste Mal über die WhatsApp-Warnung zu “Hannes Bochtler” berichtet.
Es handelte sich um diese Warnung:
In diesem Bericht haben wir damals schon aufgeklärt, dass es sich um eine Falschmeldung handelt und dass es absolut keinen Sinn macht, diese zu teilen.
Hannes Bochtler auf Reisen!
In den letzten Tagen haben wir laufend Anfragen zu diesem Thema erhalten und unsere Berichte zu diesem Thema wurden zusammen über 100.000x aufgerufen. Nun geht es aber weiter und zwar aus dem Grund, dass die Falschmeldung mittlerweile auch im englisch- und französischsprachigen Raum die Runde macht.
Faktencheck
Wir sehen hier einen Kettenbrief, der bereits seit Jahren die Runde auf Facebook macht. Genau genommen bereits seit dem Jahre 2011.
Begonnen hat alles mit dem nicht existenten Moritz Häupl und später dem genauso wenig realen Christian Wick. 2012 wurde dann aus Christian Wick auf einmal Marcel Hohmann und im Jahre 2014 dann Domenik Beuting sowie Andreas Opitz. Weiter ging es dann 2015 mit Ute Christoff. Aus Ute Christoff wurde 2016 dann Ute Lehr und nun sind wir mittlerweile bei einem gewissen Hannes Bochtler angelangt.
Technisch gar nicht möglich!
- Welche (gefakte) Person auch genannt wird, es handelt sich nicht um einen Virus. Außer der unechte Hannes hat einen.
- Er kann auch keine Festplatte zerstören bzw. kann er sich auch keine Daten herunter laden, denn so etwas passiert nur, wenn man sich einen Trojaner einfängt.
- Auch wenn ein Freund “Hannes Bochtler” als “Freund” hätte, dann hätte er noch immer keinen Zugriff auf deine Daten.
- “Weil er sich durch die Liste frisst….” Wir hoffen, dass sich Hannes Bochtler nicht verschluckt und einen übervollen Magen bekommt.
An den Behauptungen ist absolut nichts dran; der Angriff auf die Festplatte ist genauso aus der Luft gegriffen, wie auch die Bestätigungen von EUROP1 und SAT1. Das gilt auch für “Hannes Bochtler” oder sonst irgendeinen Namen, der bei solchen Kettenbriefen auftaucht!
Ergebnis
Es ist ein Lügenmärchen. Es sind Kettenbriefe, die von Unwissenden geteilt werden. Um wirklich an die Daten der Nutzer zu gelangen, bräuchte man einen Zugang zu dem Rechner. Ja, so etwas kann passieren und zwar durch einen “Phishing-Angriff”, bzw. wenn man sich einen Trojaner einfängt, aber das hat nichts mit den o.a. Statusbeiträgen zu tun und ist ein ganz anderes Thema!
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

