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Jamie Oliver vs. McDonalds: Was ist dran?

Kathrin Helmreich,

Immer mal wieder erhalten wir Anfragen zu einem Statusbeitrag auf Facebook aus dem Jahre 2015.

Es geht dabei um das gewonnene Gerichtsverfahren zugunsten des Starkochs Jamie Oliver. So soll er bewiesen haben, dass die Fastfoodkette McDonalds anstelle von Fleisch, Fett und Ammoniak für ihr Essen verwendet.

Der Text ist recht lang und liest sich wie folgt:

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Bild im Klartext:

Achtung Gift

Der prominente Koch Jamie Oliver hat gegen McDonald´sein Gerichtsverfahren gewonnen, in dem er bewies, dass die Fast Food Kette anstatt Fleisch – Fett und Ammoniak – verwendet.

Das ist keine Nahrung
Der Chefkoch öffnete die erschreckende Wahrheit darüber, was in Wirklichkeit in die „leckeren“ Hamburger und Nuggets reinkommt.

Nach den Aussagen von Jamie darf man das was McDonald´s serviert nicht als Nahrung bezeichnen.

Was bezwecken die Massenattacken an Werbung, die Coca-Cola und Co. so hoch anpreisen?
Man kann sich nur schwer vorstellen, welche Summen für solche Werbung ausgegeben werden. Was noch wichtiger ist – die Werbung richtet sich gezielt auf die Jugend. Es gibt bestimmte berühmte Persönlichkeiten, die die Jugendlichen als Autorität sehen und deren Verhalten nachahmen. Genau diese Leute verkaufen sich an Fast Food Ketten und helfen diesen, unsere Bevölkerung zu vergiften.
Auch das „Fleisch“ soll über den Ozean zu uns her kommen!!! Bei uns produziert man dieses „Hackfleisch“ ja nicht. Und wenn doch, dann stellt man die Burger, egal in welchem Land mit Hilfe gleicher Technologien her, nämlich aus „gewaschenem“ Rinderfett. Dieses Rinderfett wird in Ammonium-Hydroxid gewaschen.

Wenn dieser Prozess nicht stattfinden würde, dann könnte man das angebotene Menü im McDonald´s nicht ohne Tränen betrachten, sagt der Koch.

Guten Hunger!

Jamie´s weiteren Aussagen nach, nimmt die Fast Food Kette ein Ausgangsprodukt, das nicht mal ein Hund essen würde und macht daraus mit Hilfe von chemischer Bearbeitung eine Substanz die der Mensch essen kann.

Nicht nur die Vortäuschung ist in dem Fall Aufsehen erregend – Ammonium Hydroxid ist giftig für den menschlichen Organismus.

Die Farbe der Produkte ändert man auch mit Hilfe von Chemie.

Während seines Interviews mit Daily Mail demonstrierte Jamie, wie man aus Fett, Haut und inneren Organen etwas herstellen kann, dass wie Fleisch aussieht und essbar ist. Dann warf er die Frage in den Raum:

„Wie kann ein vernünftiger Mensch Kindern Fett mit Ammoniak servieren? Warum?“
Die Mischung die man bei dem Experiment bekam, hat sehr nach rosa Schleim ausgesehen. Noch ein bisschen Geduld in irgend einer Fabrik – und es sieht nach Fleisch aus: Aussehen, Geschmack und Geruch.
Zum Schluss muss man sagen, dass die Verwendung von Ammonium Hydroxid seitens des Ministeriums für Agrarwirtschaft der USA erlaubt ist und es keine Kennzeichnungspflicht dafür gibt.

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Die beliebteste Fastfood Kette der Welt bekommt nun einen dicken Knacks weg. Wer immer noch gerne dorthin geht der kann nicht mehr ganz bei Trost sein.

Es wurde mittlerweile festgestellt, dass die Füllstoffe und um mehr handelt es sich nicht bei dem was Mac Doof verkauft, nicht einmal verrotten. Das heiß sie sehen gelagert nach Jahren immer noch so aus wie sie produziert wurden, was wiederum heißt, dass Zeug taugt nicht mal als Nährboden für Schimmel.

So etwas wird mit Gewinn verkauft! Dies vornehmlich an die Jugend die mit Spielzeugen aller Art geködert werden und über den Gewöhnungseffekt sich später nichts mehr dabei denken wenn sie diesen Dreck fressen, denn von essen kann man in diesem Fall nicht mehr reden.

In Kombination mit den diversen Erfrischungsgetränken aus dem Hause Coca Cola möglichst in der light Version gespickt mit Aspartam, welches ein Rattengift ist und zufällig süßt, ist das alles ein wunderbarer Grundstock um krank zu werden. Dafür bietet dann ja die Pharmazie wieder ihre Mittel an, welche die Beschwerden lindern sollen und dabei noch abhängiger machen.

Man kann es gar nicht so drastisch schreiben und darstellen wie es ist. REs ist davon auszugehen, dass BurgerKing auch nicht besser ist. PizaHut, Centuky Fried Chicken und Subway dürften in ihrer Qualität auch nicht echten Lebensmitteln entsprechen.

All diese Ketten dienen nur dazu die Menschen zu vergiften und abhängig zu machen damit man damit Krankheiten erzeugen kann welche wiederum die Pharmalobby zum verdienen bringt.

Möchten sie ein kleines Krebschen haben? Dann geht mal weiter dahin und ändert nichts an Euren Gewohnheiten.

Gruß aus Uruguay.

Was stimmt: Der Koch prangerte tatsächlich McDonald´s an und der Konzern knickte letztendlich ein. An dieser Stelle schauen wir einfach mal genauer hin, WAS geschehen ist und WANN.

Eine Quelle für diese Informationen nennt die ursprüngliche Meldung nämlich nicht, somit muss man zunächst selber schauen, woher diese Informationen stammen…

Viele Quellen

Kurz noch der Hinweis: Die Darstellung der Zutaten als “Fett und Ammoniak“ ist so nicht richtig.  Es handelt sich um Ammoniumhydroxid, das als antimikrobielles Mittel Lebensmitteln beigesetzt wird, um z.B. Colibakterien abzutöten, es ist hierzulande als E527 bekannt ist.

Es ist tatsächlich so, dass Oliver in seiner Sendung „Jamie Oliver’s Food Revolution“ aufdeckte, was in den US-Burgern von Fastfood-Ketten landet: Unter anderem monierte er, dass minderwertiges Rindfleisch, das sonst im Hundefutter steckt, mit Hilfe von Ammoniumhydroxid wieder genießbar gemacht wird. Das Produkt daraus, was er im Original “Pink Slime” (rosa Schleim) nannte, war zu jenem Zeitpunkt in den USA offiziell erlaubt. Mit bis zu 15% Anteil durfte mit dieser minderwertigen Masse das Endprodukt gestreckt werden.

In der Episode von “Jamie Oliver’s Food Revolution”, die am vom 12. April 2011 ausgestrahlt wurde, sagte Oliver:

Basically, we’re taking a product that would be sold at the cheapest form for dogs and after this process we can give it to humans

Er kreidet also an, dass diese billige Form von Fleisch, die eigentlich nur für Hunde verkauft wird, hier aufbereitet und für Menschen zubereitet wird. Wie sich herausstellte, arbeiteten auch Burger King und Taco Bell in den USA so – wohlgemerkt zu diesem Zeitpunkt völlig legal.

Zu diesem Zeitpunkt

Die aktuellen Facebookquellen nennen nämlich eine Sache überhaupt nicht: Datt Dingen ist alt! Wirklich alt! Die DailyMail titelte zum Beispiel am 26.01.2012:

Victory for Jamie Oliver in the U.S. as McDonald’s is forced to stop using ‘pink slime’ in its burger recipe

Die gesamte Schlagzeile stammt also von Ende Januar 2012.

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(Screenshot: Ibitimes)

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(Screenshot: CBS)

Ebenso erfährt man aus dem Artikel der DailyMail, dass der monierte “Pink Slime” in den USA genutzt wurde. Eine Nutzung des “Pink Slime”, also des aufbereiteten Fleisches, gab es im Vereinigten Königreich und Irland nicht.

Ebenso gibt es auch keine Nachweise für die Nutzung in Deutschland oder Österreich. Der Grund, warum dieses Thema nun wieder im Interesse der Nutzer landen könnte, ist das Freihandelsabkommen TTIP und die Befürchtungen, dass derartige Praktiken durch Knebelverträge in Mitteleuropa landen.

Also halten wir abschließend fest

Es handelt sich hier nicht um eine aktuelle Geschichte, sondern um eine Tatsache aus den USA, die auf 2011 und 2012 zurückgreift. Jamie Oliver hat tatsächlich diese Vorkommnisse angeprangert und daraufhin wurde die Nutzung des “Pink Slime” deutlich eingeschränkt.

Es gibt nun sehr viele fremdsprachige Quellen zu diesem Thema, an dieser Stelle möchten wir als weiterführende Information noch einen ausführlichen deutschsprachigen Artikel nennen: AMMONIUMHYDROXID Starkoch Jamie Oliver gewinnt langen Kampf gegen McDonalds

Pink Slime – Jamie Oliver – Food Revolution

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Pink Slime – Jamie Oliver – Food Revolution von my3eyes

Pink Slime

“McDonald’s will stop using ‚pink slime‘ (aka, ammonium hydroxide) in it’s beef after a campaign against it by celebrity chef Jamie Oliver”

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