Biden begnadigt seinen Sohn Hunter – und bricht damit frühere Versprechen

Ein brisanter Schritt: Biden revidiert sein wiederholt gegebenes Versprechen, Hunter Biden nicht zu begnadigen.

Die Behauptung

US-Präsident Joe Biden hatte mehrfach öffentlich betont, dass er seinen Sohn Hunter Biden nicht begnadigen würde. Am 1. Dezember 2024 tat er jedoch genau das und sorgte für parteiübergreifende Kritik.

Wahr

Wahr. Die Begnadigung Hunters ist eine deutliche Abkehr von Bidens bisherigen Äußerungen. Trotz der Erklärung, die Entscheidung aus moralischen Gründen getroffen zu haben, bleibt der Schritt politisch und ethisch umstritten.

Kurze Faktenübersicht:

    • Verurteilung Hunters: Im Juni 2024 wurde Hunter Biden wegen Verstoßes gegen Waffengesetze und Steuerhinterziehung verurteilt.
    • Bidens frühere Aussagen: Biden und seine Sprecherin Karine Jean-Pierre erklärten mehrfach, es werde keine Begnadigung geben.
    • Begnadigung: Am 1. Dezember 2024 erteilte Biden eine „vollständige und bedingungslose“ Begnadigung, die alle Vergehen zwischen 2014 und 2024 umfasst.

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Ein Wendepunkt im Fall Hunter Biden

Am 1. Dezember 2024 überraschte Präsident Joe Biden die Öffentlichkeit mit der Nachricht, dass er seinem Sohn Hunter Biden eine umfassende Begnadigung erteilt hatte. Dies betrifft alle Vergehen, die dieser zwischen 2014 und 2024 begangen haben könnte. Der Schritt löste sofort heftige Reaktionen aus, insbesondere weil Biden zuvor wiederholt versichert hatte, seine präsidialen Befugnisse in diesem Fall nicht zu nutzen.

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Die Verurteilung: Waffengesetze und Steuerhinterziehung

Hunter Biden wurde im Juni 2024 von einem Bundesgericht wegen Verstoßes gegen Waffengesetze verurteilt. Er hatte falsche Angaben gemacht, um trotz Drogensucht eine Schusswaffe zu erwerben. Im September 2024 bekannte er sich schuldig, falsche Steuererklärungen eingereicht und Steuern hinterzogen zu haben. Diese Vergehen führten zu einer anstehenden Verurteilung, die durch die Begnadigung nun hinfällig ist.

Bidens wiederholte Versprechen

In mehreren öffentlichen Statements hatte Biden bekräftigt, Hunter nicht zu begnadigen. Noch im November 2024 erklärte Pressesprecherin Karine Jean-Pierre: „Die Antwort bleibt: Nein.“

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Mehr Informationen

Biden selbst sagte im Juni 2024 während eines Gipfels in Italien: „Ich werde ihn nicht begnadigen.“ Diese klaren Aussagen stehen nun im Kontrast zur jüngsten Entscheidung des Präsidenten.

Die Rechtfertigung des Präsidenten

In seiner Erklärung betonte Biden, die Entscheidung sei ihm schwergefallen. Er argumentierte, Hunter sei selektiv und unfair behandelt worden, vor allem aufgrund seiner familiären Verbindung. Biden sprach von einer „Politisierung des Justizsystems“ und einem „Fehlurteil“, das er nicht länger hinnehmen könne. Er bat die Amerikaner um Verständnis für seine Entscheidung als Vater und Präsident.

Politische Reaktionen und Kritik

Die Begnadigung spaltet die politische Landschaft. Demokraten und Republikaner äußerten gleichermaßen Unverständnis und Kritik. Viele werfen Biden vor, Vertrauen in das Justizsystem und in seine Präsidentschaft beschädigt zu haben. Gegner sehen die Begnadigung als moralisch fragwürdigen Präzedenzfall, der politische Gunst über Prinzipien stellt.

Fazit zum Thema Bidens Begnadigung Hunters

Die Begnadigung Hunters markiert einen kontroversen Wendepunkt in der Präsidentschaft Joe Bidens. Trotz nachvollziehbarer persönlicher Gründe steht die Entscheidung in scharfem Kontrast zu Bidens wiederholten Zusicherungen. Ob die Öffentlichkeit seine Argumente akzeptieren wird, bleibt abzuwarten – der politische Schaden ist jedoch bereits angerichtet.

Quelle: whitehouse.gov

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