“K.-o.-Tropfen auf Weihnachtsmarkt lähmen 28-Jährige” ist doch eine Falschmeldung

Falschmeldungen über K.-o.-Tropfen auf Weihnachtsmärkten sind weit verbreitet. Mimikama klärt über Mythen und Fakten auf und schützt vor Desinformation

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Seit Jahren kommt es auf Facebook immer wieder zu dubiosen Falschmeldungen, wenn es um das Thema Weihnachtsmarkt geht.

Sei es die “Nadel im Handschuh” oder die “Droge im Parfum”. Jedoch auch in diesem Jahr gab es weder Nadeln noch präparierte Parfums – und auch keine K.-o.-Tropfen im Glühwein. Die Information stützte sich auf folgende Meldung:

K.-o.-Tropfen auf Weihnachtsmarkt lähmen 28-Jährige

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Im gleichen Zuge tauchte diese Meldung auf:

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Die Deutsche Presse Agentur (dpa) berichtet am 14.12.2014:

K.-o.-Tropfen auf Weihnachtsmarkt lähmen 28-Jährige

Soest. Auf dem Weihnachtsmarkt in Soest haben Unbekannte einer 28-Jährigen vermutlich K.-o.-Tropfen verabreicht.

Die Frau war am Samstagabend mit Freunden auf den Markt gegangen. An einem Ausschank gesellten sich zwei Männer hinzu. Um “Freundschaft” zu schließen, schenkten sie Likör aus einer mitgebrachten Flasche aus.

Die Frau war danach bewegungsunfähig und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Vermutlich seien der Geschädigten K.-o.-Tropfen verabreicht worden, berichtete die Kreispolizei Soest am Sonntag. (dpa/lnw)

Doch eine Falschmeldung!

Mittlerweile (Update vom 29.12.2014) hat sich herausgestellt, dass sich keinerlei K.-o.-Tropfen im Glühwein befanden.

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Vielmehr waren reichlich Alkohol und Kreislaufbeschwerden der Grund dafür, dass die Frau zu Boden ging. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Quelle: Soester-Anzeiger

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