14 Durchsuchungen wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung kinderpornographischer Inhalte
Insgesamt 14 Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen Einsatzkräfte der Kriminal- und Schutzpolizei Heilbronn am Morgen des 8. Februar 2022 im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Hierbei wurden die Wohnungen mehrerer Personen im Alter zwischen 19 und 50 Jahren, die in Verdacht stehen, kinderpornographische Inhalte besessen und/oder verbreitet zu haben, in Ellhofen, Obersulm, Lehrensteinsfeld, Neuenstadt und Heilbronn durchsucht.
Die Tatverdächtigen sollen untereinander via WhatsApp kinderpornographisches Material verbreitet und dieses teilweise kommentiert haben.
Die bewusste Erlangung oder der Besitz solcher Dateien ist strafbar.
Von einem entsprechenden Verdacht wird ausgegangen, wenn der Empfänger nicht tätig wird und sich zumindest erkennbar von den Inhalten distanziert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Medien in einen Einzel- oder Gruppenchat eingestellt werden. Personen, die kinderpornographische Inhalte zugeschickt bekommen, werden aufgefordert, dies bei der Polizei anzuzeigen.
Das Polizeipräsidium Heilbronn hat einen besonderen Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Delikten im Zusammenhang mit kinder- und jugendpornographischen Inhalten gelegt und hierfür seit März 2021 eigens die 13-köpfige Ermittlungsgruppe „Hydra“ eingerichtet.
Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)
