Warnung vor Krypto-Betrug – 143.200 Euro Schaden

Achtung: Mimikama warnt vor Krypto-Betrug! Drei Bürger verloren über 143.000 Euro durch betrügerische Anlageplattformen. Schütze dich vor Cyberkriminalität

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81.000 Euro, 50.000 Euro und 12.200 Euro. Um insgesamt über 140.000 Euro (derzeitiger Ermittlungsstand) wurden drei Hammer Bürger im Alter von 53 bis 80 Jahren letzten Monat betrogen. Die Opfer sind oft unerfahren im Online-Trading. Das nutzen Cyberkriminelle für ihre Machenschaften aus und locken Kunden mit exorbitanten Gewinnmöglichkeiten.

Um „Kunden“ zu akquirieren, erstellen Kriminelle im Internet betrügerische Anlageplattformen für Krypto-Investments und bewerben diese per E-Mail oder mittels Werbeanzeigen mit enormem Renditepotential. Diese Plattformen sehen auf den ersten Blick seriös aus, sodass die Opfer ihre Daten freiwillig über ein Kontaktformular übermitteln.

Krypto-Betrug: Beispiel einer betrügerischen Anlageplattform für Online-Investments
Krypto-Betrug: Beispiel einer betrügerischen Anlageplattform für Online-Investments

Angebliche Anlageberater melden sich, z.B. über WhatsApp, und versuchen sich mit Fotos von Personalausweisen und anderen Ausweisdokumenten glaubhaft zu authentifizieren. Sie betreuen ihre Kunden engmaschig in umfassenden Chats, per Telefon und nicht selten auch über eine Remote-Software mit direktem Zugriff auf die privaten Computer.

Die falschen Berater leiten ihre Opfer bei der Registrierung an und helfen beim Einrichten der erforderlichen Konten und Überweisungen. Nach einer ersten – meist kleineren – Investition überzeugen die Betrüger ihre Opfer mit horrenden Renditeerfolgen zu weiteren, höheren Einzahlungen oder verlangen vor der Auszahlung der vermeintlichen Gewinne das Hinterlegen hoher Sicherheitsleistungen. Gelockt von den angeblichen Investitionserfolgen entstehen nicht selten Schadenssummen im hohen fünfstelligen Bereich.

Eindringliche Warnung

  • Ungewöhnlich hohe Gewinne mit wenig Einsatz sollten immer misstrauisch machen. – Informieren Sie sich über die Trading-Plattformen, bevor Sie sich anmelden oder Geld überweisen.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis – wie Zugangsdaten zum Online-Banking oder zum Depot.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und leisten Sie keine Sicherheitsleistungen, um angebliche Gewinne ausgezahlt zu bekommen
  • Wer die Befürchtung hat, auf eine unseriöse Masche hereingefallen zu sein, sollte dies der Polizei melden und Strafanzeige erstatten.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm

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