„Love-Scam“ oder „Romance-Scam“ wird die Masche genannt, die in diesem Fall der Frau zum Verhängnis wurde.

Betrüger erschleichen sich das Vertrauen ihrer Opfer

Ganz typisch für diese Masche geriet sie über Facebook in Kontakt mit einem angeblichen Schiffsingenieur. Im weiteren Verlauf blieben die beiden über den Messengerdienst „Hangout“ in Kontakt, und der vermeintliche Ingenieur umwarb sie geschickt über mehrere Monate hinweg. Währenddessen bat er sie mehrfach um Geld, welches sie ihm überwies. Eine Überweisung davon betrug alleine 45.000 Euro. Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig Aufklärung ist.

Information als Prävention

Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten über gängige Betrugsmaschen! Informieren Sie sich im Internet – das Angebot ist dort grenzenlos.
Und beachten Sie folgende Hinweise:

  • Überweisen Sie niemals Geld als Gefallen oder Leihgabe an Bekanntschaften, die sie noch nie persönlich getroffen haben.
  • Hinterfragen Sie kritisch jede Aufforderung, die in Ihre Richtung gemacht wird. Dies bezieht sich auch auf das Schicken von Fotos: Bilder ihrer Wohnsituation lassen Rückschlüsse auf ihr Vermögen zu. Intimbilder sollten Sie grundsätzlich nicht verschicken.
  • Lassen Sie sich nicht als „Zwischenstation“ nutzen, wenn zwei Parteien untereinander Geld überweisen wollen. Das funktioniert auch ohne diesen Zwischenschritt. Sie werden dabei nur genutzt, um die Überweisungswege zu verschleiern.
  • Die „Zwischenstation“ bezieht sich auch auf Pakete: Lassen Sie sich nicht darauf ein, ein Paket entgegenzunehmen oder es aufzubewahren. Kriminelle nutzen solche Pakete, um weitere Lügengeschichten aufzubauen und die Opfer unter Druck zu setzen.
  • Beziehen Sie Freunde mit ein. Der Blick von außen ermöglicht eine rationalere Bewertung und schützt Sie gegebenenfalls vor finanziellem und emotionalen Schaden.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind!
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In der Hoffnung auf die große Liebe nutzen die Betrüger das Vertrauen der Bekanntschaften aus, um daraus Profit zu schlagen. Übrig bleiben eine leere Geldbörse und der bittere Nachgeschmack, dass man sich blenden hat lassen.
Wir haben bereits mehrfach über diese Betrugsmasche berichtet: HIER

Quelle: Presseportal

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)