Die Behauptung
Dutzende angebliche Nachrichtenartikel kursieren derzeit im Netz: Sie zeigen Prominente wie Alice Weidel, Friedrich Merz oder auch Elon Musk in vermeintlichen Skandalen, berichtet von bekannten Nachrichtenseiten wie der Tagesschau, dem ZDF und anderen.
Aufgestellt von: Soziale Medien
Faktencheck: Falsch
Keine der angeblichen Enthüllungen hat jemals stattgefunden. Die Seiten sind komplett gefälscht: Layout, Logos, Zitate, Bilder, Domains, alles nachgebaut und missbräuchlich verwendet. Die Geschichten dienen einzig dem Zweck, Nutzer:innen in ein manipuliertes Krypto-Betrugssystem zu ziehen. Es ist ein groß angelegter digitaler Täuschungsversuch mit klarer Strategie und hoher Gefahr für Daten, Geld und Identität.
Kurze Faktenübersicht:
Kriminelle Netzwerke fälschen Nachrichtenseiten mit prominenten Köpfen, um damit Vertrauen und Klicks zu gewinnen:
- Die Artikel über Weidel, Merz, Musk und andere sind frei erfunden
- Es handelt sich um Fake-Seiten, die sich als „Tagesschau“, „ZDF“ oder andere bekannte Nachrichtenseiten ausgeben
- Ziel ist der Betrug mit gefälschten Krypto-Plattformen
- Politische Aufreger werden mit wirtschaftlichem Betrug verknüpft
Gefälschte Polit- und Promi-Skandale
Die Masche beginnt immer gleich: Eine angeblich seriöse Nachrichtenseite berichtet von einem schockierenden Vorfall. Prominente Politiker, Ärzte, Unternehmer oder TV-Stars stehen angeblich im Zentrum. Es wird skandalisiert, aufgedeckt, zugespitzt, und wer nicht genau hinsieht, kann schnell denken: Das ist echt.
Einige aktuelle Beispiele:
1. Alice Weidel stellt Friedrich Merz live bei Maischberger bloß
Die angebliche Nachricht: In der ARD-Talkshow „Meischberger“ (Anmerkung: Maischberger ist die korrekte Schreibweise) kommt es zum Eklat. Alice Weidel soll Friedrich Mertz (sic!) mit einer geheimen Krypto-Plattform namens „LordfaxPro“ konfrontieren. Merz verlässt angeblich wütend das Studio. Die Folge? „Zensiert und gelöscht“. Dazu kursieren vermeintliche Screenshots der Sendung, ein gefälschter „Tagesschau“-Artikel, ARD-Logos, Zitate. Alles wirkt authentisch, ist aber frei erfunden. – Diesen Fall werden wir in diesem Artikel genau analysieren.
2. Friedrich Merz live bei Maybrit Illner entlarvt?
Auch hier wird mit TV-Kulisse gearbeitet: Die ZDF-Talkshow Maybrit Illner wird angeblich zum Ort eines Regierungs-Skandals. Illner soll Friedrich Merz in der Sendung mit einem „geheimen Regierungsplan“ konfrontieren. Zitate, angebliche Dokumente, Schlagzeilen: nichts davon ist je passiert.
3. Elon Musk enthüllt ein Finanzgeheimnis, das Deutschland bedroht
In einem anderen angeblichen „Tagesschau“-Artikel erklärt Elon Musk angeblich ein revolutionäres Investitionssystem, das das deutsche Bankensystem in Gefahr bringe. Auch hier: Alles ist frei erfunden. Musk wird instrumentalisiert, um Vertrauen zu schaffen. Die Krypto-Plattform ist eine Fälschung, der Artikel ein Fake.
4. Alice Weidel bei Markus Lanz: Brisante Informationen über Merz
Laut einem angeblichen ZDF-Artikel soll Alice Weidel bei Markus Lanz geheime Regierungsdokumente präsentiert haben, da Merz sich nicht an ihre Forderung gehalten hätte, „die Wahrheit im Fernsehen zu enthüllen“. Die Plattform „FerixiumTrade“ wird erwähnt. Auch dieser TV-Moment ist frei erfunden. Die Domains dieses Artikels trägt den kryptischen Namen muhazou.com.
5. Eckart von Hirschhausen warnt in der Tagesschau vor Papillomen
Hier geht’s ins Medizinische: Der bekannte Arzt und TV-Moderator Eckart von Hirschhausen warnt angeblich in der „Tagesschau“ vor Papillomen, die „der Weg ins Grab“ seien. Natürlich mit einem Gesundheitsprodukt als Lösung. Auch hier: Kein echter Bericht, kein echtes Produkt. Alles nur Kulisse für Abzocke.
6. Armin Assinger verwickelt in ORF-Skandal laut oe24
In Österreich kursieren Fakes mit dem TV-Moderator Armin Assinger. Angeblich ist er Teil eines Skandals, betroffen sind das ORF-Management und Barbara Stöckl. Auch hier: Gefälschte oe24-Artikel, Bilder, Zitate, die nie gefallen sind.
Alle diese Fälle haben etwas gemeinsam: Sie sind professionell gefälscht, benutzen bekannte Gesichter und simulieren mediale Glaubwürdigkeit. Der einzige Zweck: Klicks erzeugen, Vertrauen erschleichen, und dann abkassieren.
Analyse eines konkreten Beispiels: Der angebliche „Maischberger“-Eklat
Ein Fall dreht sich um die angebliche Szene zwischen Alice Weidel und Friedrich Merz in der ARD-Talkshow „Maischberger“. Die Schlagzeile: „Schock im Studio: Weidel stellt Merz bloß – er verlässt wütend das Studio“. Angeblich ging es um eine geheim gehaltene Krypto-Plattform namens „LordfaxPro“, in die Merz verstrickt sein soll. Die Sendung sei danach gelöscht worden.
Diese Geschichte ist eine 100-prozentige Erfindung. Kein Sender hat je darüber berichtet. Die angebliche „Tagesschau“-Seite, auf der der Artikel erscheint, ist eine raffinierte Fälschung. Die URL lautet crimsontownplayers.com und hat nichts mit der echten Domain tagesschau.de zu tun.
Die Fälscher haben sich an zwei echten Talkshow-Auftritten aus dem Jahr 2024 und 2025 bedient: Merz war am 4. Dezember 2024 zu Gast, Weidel am 22. Januar 2025. Dann wurden Bilder aus den jeweiligen Sendungen per Bildbearbeitung kombiniert und mit erfundenen Zitaten versehen.
Nur ein Klick, um die im Enthüllungsartikel genannten Finanzwunder selbst zu erleben?
Am Ende der Seite steht wie immer das eigentliche Ziel: Ein Button mit „Jetzt investieren“. Klickt man darauf, landet man bei der Plattform „LordfaxPro“, einer typischen Krypto-Falle. Dort wird man zur Registrierung aufgefordert:
- Name
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse
Ab dann beginnt der eigentliche Betrug. Die Täter rufen an, geben sich als Finanzberater aus, erklären, wie man sein Geld „intelligent arbeiten lässt“. Oft starten sie mit einem geringen Betrag, etwa 250 Euro. Im nächsten Schritt folgen angebliche Gewinne, gefälschte Kontoauszüge, und die Aufforderung, mehr zu investieren.
Alles nur Fassade. Wer überweist, sieht das Geld nie wieder. Und wer seine Daten angibt, muss mit weiteren Angriffen rechnen, ob Phishing, Identitätsdiebstahl oder Erpressung.
Politische Empörung trifft Krypto-Gier: Eine doppelte Täuschung
Was diesen Fall besonders gefährlich macht: Er verknüpft politische Skandalisierung mit wirtschaftlichem Betrug. Die Täter nutzen gezielt das hohe Erregungspotenzial rund um Figuren wie Merz und Weidel. Wohl wissend, dass sich so Aufmerksamkeit erzeugen lässt.
Die Methode: Emotionen erzeugen, Glaubwürdigkeit durch bekannte Medien simulieren, Vertrauen erschleichen und in der letzten Konsequenz Geld oder Identitäten stehlen. Solche Fakes funktionieren besonders gut bei:
- politisch aufgeladenen Zielgruppen
- Menschen mit hohem Vertrauen in öffentlich-rechtliche Medien
- Personen mit finanziellen Sorgen oder Krypto-Neugier
Die Folgen sind real: Wer sich registriert, gerät in ein perfides Netz aus Lügen, Datenmissbrauch und Zahlungsdruck. Und wer glaubt, mit einer Rückzahlung alles wieder gutzumachen, wird oft ein zweites Mal betrogen.
So entlarvst du die Fälschung: Fakten, Screenshots, Domains
Die Fälschung lässt sich in mehreren Punkten klar belegen:
- Domain-Fake: Die Seite lautet crimsontownplayers.com und hat nichts mit tagesschau.de zu tun.
- Kein gemeinsamer Auftritt: Merz und Weidel waren nie zusammen in der Sendung.
- Bildmanipulation: Die Bilder stammen aus verschiedenen Sendungen, wurden nebeneinander platziert.
- Keine Berichterstattung: Weder die ARD noch andere Medien berichten über „LordfaxPro“ oder einen angeblichen Talkshow-Eklat.
Alles, was diese Seite zeigt, ist erfunden.
Typische Fake-Seiten: Diese Domains sind nur Tarnung für Betrug
Betrüger verwenden häufig Webseiten, die echten Nachrichtenseiten täuschend ähnlich sehen, was Design und Aufbau angeht. Logos werden unrechtmäßig verwendet. Doch die Domain verrät sie.
Hier findest du eine Auswahl besonders auffälliger Fake-Adressen, die regelmäßig in betrügerischen Krypto-Kampagnen auftauchen:
Gefälschte Nachrichtenseiten mit Fake-ARD-, Spiegel- oder ZDF-Look:
- tagesschau-de.news-info.com
- spiegel-netzwelt.click
- zdf-mediathek-de.net
- nachrichten-heute24.org
- denachrichten.net
- deutschlandblick.co
- ard-politik-exklusiv.live
- aktuelle-trends2025.com
- vividpeak.site
- filaxiu.pics
- hottestng.com
- muhazou.com
- ams4.bookswhisperstories.xyz
- crimsontownplayers.com ← wie im analysierten Fall!
Tarnseiten für Fake-Investmentplattformen:
- lordfaxpro.net
- bitcoinpro-start.org
- ai-moneytrade.info
- gains24-ai.live
- eu-profitengine.click
- deutsch-invest.agency
- fxwinner-system.com
Tarnung als Testportal oder Vergleichsseite:
- finanz-sicherheit24.de
- test-vergleich.ai
- anleger-check.de
- top-investment-guide.com
- deutsche-geldreport.info
Wichtig:
Solche Domains wechseln ständig! Werden Seiten gesperrt, tauchen sie oft in leicht abgewandelter Form sofort wieder auf. Achte deshalb immer auch auf:
– Subdomains wie tagesschau. oder spiegel. innerhalb langer, dubioser URLs
– Bindestrich-Konstruktionen mit „de“, „heute“, „netzwelt“, „test“ etc.
– Domains, die auf .click, .info, .live, .xyz oder .top enden
Checkliste: So erkennst du Krypto-Fake-Seiten in 10 Sekunden
Diese Fragen helfen dir sofort beim Erkennen von Krypto-Betrugsmaschen mit Fake-News-Seiten oder Deepfake-Promiwerbung:
1. Stimmt die Domain mit dem angeblichen Absender überein?
✅ tagesschau.de ist echt –
❌ tagesschau-de.click ist Fake.
2. Werden Prominente mit Geldversprechen zitiert?
❌ „Jauch wurde mit Bitcoin reich“
❌ „Weidel empfiehlt geheime Plattform“
👉 Immer ein Warnzeichen. Promis werben NICHT für solche Anlagen.
3. Klingt die Schlagzeile zu extrem, um wahr zu sein?
❌ „Skandal-Sendung gelöscht!“
❌ „Banken wollen nicht, dass du das erfährst!“
👉 Reißerisch? Skandalisierend? Dann ist es keine echte Nachricht.
4. Ist die Seite interaktiv oder besteht sie nur aus einem Bild mit Links?
❌ Kein Menü, kein echter Artikeltext, keine Navigation
👉 Meist handelt es sich um eine gefälschte Landingpage.
5. Gibt es externe Quellen oder echte Presseberichte dazu?
❌ Nichts auf tagesschau.de, spiegel.de, faz.net, sueddeutsche.de?
👉 Dann ist der angebliche Vorfall mit hoher Wahrscheinlichkeit erfunden.
6. Wirst du zur Eingabe persönlicher Daten gedrängt?
❌ „Jetzt anmelden“, „Sofort investieren“, „Nur 250 € Startkapital“
👉 Keine seriöse Nachrichtenseite fordert zu Geldtransfers auf.
7. Steht irgendwo „Sensation“, „Geheimtipp“, „KI entdeckt“ oder „Revolution“?
👉 Achtung: Solche Schlagworte sind typische Trigger in Betrugswerbung.
Nächster Schritt: Was tun bei Verdacht?
Wenn du dir unsicher bist, nutze:
- Eine Bilder-Rückwärtssuche (z. B. Google Lens)
- Eine Domain-Suche auf whois.domaintools.com
- Die Faktenchecks von Mimikama, BSI oder Polizei Niedersachsen
Wenn du reingefallen bist:
- Sofort zur Polizei mit Beweisen, Screenshots, Nachrichtenverläufen aus Chats oder E-Mails
- Niemals weitere Zahlungen leisten
- Niemals deine Zugangsdaten oder Ausweise weitergeben
- Bank oder Kreditkartenanbieter kontaktieren, um Schäden zu begrenzen
Wie funktioniert die Masche? Emotionalisierung, Promis und Fake-Vertrauen
Die Täter arbeiten nach einem simplen, aber extrem wirksamen System:
- Skandalisieren: Die Inhalte zielen auf maximalen Aufreger. Politische Enthüllung, Gesundheitswarnung, mediale Zensur. Wer liest, denkt sofort: „Das muss ich wissen!“
- Prominente als Lockmittel: Alice Weidel, Friedrich Merz, Elon Musk, Barbara Stöckl – alles bekannte Gesichter mit klaren Positionierungen. Das erzeugt sofort Vertrauen und Interesse.
- Täuschend echtes Layout: Das Design der Seite ist nahezu identisch mit der echten Tagesschau oder anderen Nachrichtenseiten. Wer nicht sehr genau hinschaut, erkennt den Fake kaum.
- Klickfallen mit Krypto-Versprechen: Am Ende wird die Leser:in auf eine dubiose Investitionsplattform gelockt. „Nur 250 Euro Startkapital“ oder „Erste Gewinne garantiert“. Die Täuschung wird zur Falle.
- Datenmissbrauch und Geldverlust: Nach Registrierung folgen Fake-Anrufe, vermeintliche Gewinne und ständiger Druck, mehr zu investieren. Am Ende sind Daten und Geld weg.
Diese Masche funktioniert besonders gut bei politisch interessierten Menschen, bei Bürger:innen mit Vertrauen in öffentlich-rechtliche Medien und bei allen, die sich für Finanzthemen interessieren.
Expertenwarnung und Beweisführung: So erkennst du die Fälschung
Die Fakes sind zwar professionell gemacht, aber sie lassen sich klar entlarven, wenn man weiß, worauf zu achten ist:
- Fake-Domain statt echter Nachrichtenseite
Beispiel: crimsontownplayers.com statt tagesschau.de, zdf-mediathek-de.net statt zdf.de. - Prominente Konstellation, die nie stattfand
Weidel und Merz waren nie gemeinsam bei „Maischberger“. Die Geschichte ist konstruiert. - Bilder aus verschiedenen Quellen zusammengeschnitten
Die Täter verwenden echte Szenen aus unterschiedlichen Zeitpunkten und fügen sie zu einem vermeintlichen TV-Moment zusammen. - Fehlende externe Berichterstattung
Kein einziges echtes Medium wie Spiegel, FAZ oder Süddeutsche berichtet über diese Vorfälle – weil sie nie passiert sind. - Struktur einer Landingpage
Die Seiten bestehen meist aus einem einzigen langen Artikel, ohne Menü, ohne Archiv, ohne Impressum. Das ist ein klares Zeichen für Fälschung. - Falsch geschriebene Namen
Wird in einem vermeintlich echten Tagesschau-Artikel von Friedrich „Mertz“ oder „Meischberger“ geschrieben, sollte man skeptisch sein. Fehler passieren, aber die Tagesschau weiß, wie sich der Bundeskanzler schreibt und würde derartige Fehler schleunigst korrigieren.
FAQ
u003cstrongu003eHaben diese Sendungen mit Eklats, Skandalen und Enthüllungen wirklich stattgefunden?u003c/strongu003e
Nein. Die angeblichen TV-Ausstrahlungen bei Maischberger, Markus Lanz, Maybrit Illner oder Barbara Stöckl sind vollständig erfunden. Es gab diese Skandale nicht, die Sendungen wurden nicht gelöscht oder zensiert.
u003cstrongu003eIst LordfaxPro oder FerixiumTradeu003c/strongu003e u003cstrongu003eeine echte Plattform?u003c/strongu003e
Diese u0022Produkteu0022 dienen nur dazu, Neugier zu wecken und Menschen auf betrügerische Seiten zu locken. Dort sollen persönliche Daten abgegriffen und Geld erschlichen werden.
u003cstrongu003eWarum sehen die Seiten so echt aus?u003c/strongu003e
Weil Kriminelle gezielt das Design der Tagesschau, des ZDF oder anderen Nachrichtenseiten nachbauen. Farben, Logos, Menüleisten, Layout – alles wird kopiert, um den Eindruck einer seriösen Nachrichtenseite zu erwecken.
u003cstrongu003eWas passiert, wenn ich mich registriert habe?u003c/strongu003e
Du wirst kontaktiert, unter Druck gesetzt und zur Zahlung gedrängt. Deine Daten könnten weiterverkauft, für neue Betrugsversuche oder Identitätsdiebstahl verwendet werden. Bitte sofort bei der Polizei und seiner Bank melden und Bank-Transaktionen im Blick behalten.
u003cstrongu003eGibt es eine Möglichkeit, sein Geld zurückzubekommen?u003c/strongu003e
In der Regel nicht. Die Täter sitzen im Ausland, sind technisch abgesichert und handeln professionell. Seriöse Behörden oder Banken fordern niemals Geld für Rückbuchungen. Wer das verspricht, gehört meistens selbst zur Täterstruktur.
u003cstrongu003eKann ich mich schützen?u003c/strongu003e
Ja, durch genaue Prüfung. Achte auf die Domain, prüfe die Quellen, suche nach echten Medienberichten. Und: Niemals persönliche Daten oder Geld an unbekannte Anbieter senden.
Fazit: Fake-News als Waffe und Bitcoin als Köder
Was hier passiert, ist kein harmloser Scherz, sondern gezielte digitale Irreführung mit krimineller Absicht. Die Täter kombinieren politische Skandalisierung mit finanzieller Täuschung. Prominente werden instrumentalisiert, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Nachrichtenseiten werden imitiert, um Vertrauen zu missbrauchen.
Und das Ziel ist immer dasselbe: Daten klauen, Geld abziehen, Menschen betrügen.
Wer glaubt, so etwas würde man „doch erkennen“, irrt sich gewaltig. Die Seiten sind professionell gefälscht, die Geschichten glaubwürdig konstruiert, und die Methoden werden raffinierter.
Deshalb gilt: Augen auf, Fakten checken, nicht klicken! Und: Melde solche Seiten sofort. Denn nur so lässt sich der digitale Betrug stoppen.
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