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Neuer Trojaner räumt Konten leer!

Andre Wolf, 12. Dezember 2018
Artikelvorschau von  DG-Studio / Shutterstock.com
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IT-Security Experten haben einen neuen Android-Trojaner gefunden, der speziell die Konten von PayPal-Nutzern leer räumt.

Ausgangspunkt dieses Trojaners sind vor allem Drittanbieter-App-Stores, aber auch der Playstore von Google. Nach Presseinformationen der Security Experten versucht der Trojaner nicht die Anmeldedaten auf klassischem Wege zu stehlen, sondern liegt auf der Lauer und wartet, bis die Nutzer sich einloggen.

Die Informationen von IT-Experten sagen an dieser Stelle aus, dass , da die Opfer nun unbewusst selbst das Geld von ihrem PayPal-Konto an die Cyberkriminelle überweisen. Durch diese direkte Manipulation wird zudem die Zwei-Faktor-Authentifizierung umgangen. Das bedeutet: großer Schaden in nur kürzester Zeit!

Ärgerlich: Auch Kreditkartendaten in Gefahr

Ferner wird in der Presseveröffentlichung der Mitgeteilt, dass der Android-Trajaner nebenbei auch Kreditkartendaten abgreift. Dies geschieht mit Hilfe von sog. Overlays. Nutzer bekommen in diesem Falle also manipulierte Eingabefelder angezeigt, in denen sensible Daten abgefragt werden. Diese Daten, also wie beim klassischen Phishing, landen daraufhin in den Händen von Betrügern.

Was tun?

Nach Einschätzung der IT-Security Experten sind Nutzer betroffen, welche die App „Optimization Android“ installiert haben.

Bitte daher dringend das Smartphone auf diese Anwendung hin kontrollieren!

Falls diese gefunden wird, gelten die gängigen Notfallschritte:

  • App natürlich entfernen. Zusätzlich kann es sich lohnen, vor Ort einen Spezialisten aufzususchen oder gar das Smartphone komplett neu aufzusetzen. Die schädliche App natürlich nicht wieder installieren.
  • PayPal Transaktionen prüfen, im Notfall Kontakt zu PayPal aufnehmen
  • Kontakt mit der Bank aufnehmen und Transaktionen prüfen. Die Bank auf den Verdacht hinweisen.
  • Passwörter ändern, speziell vom Banking, aber auch auf PayPal und den G-Mail Konten.
  • Passwörter generell auf allen häufig genutzten Diensten ändern
  • Auch auf dem Smartphone einen Schutz haben

Via Pressetext.com

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