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Warum Norwegen vor Impfrisiken warnt

Andre Wolf,

Symbolbild Norwegen, Artikelbild Shutterstock / Von Tatoh / Telnov Oleksii
Symbolbild Norwegen, Artikelbild Shutterstock / Von Tatoh / Telnov Oleksii

Seit kurzem gibt es aus Norwegen eine Warnung vor möglichen Impfrisiken. Wir zeigen hier jene Stichpunkte auf, um die es dabei geht.

Die Angst vor Impfrisiken oder gar dem Tode nach einer Impfung ist hoch. Und nun gibt es zudem seit kurzem eine Warnung aus Norwegen. In dieser Warnung geht es um 23 Todesfälle von Menschen über 80 Jahren, die derzeit untersucht werden.

Diese Todesfälle stehen in Verdacht Reaktion auf die Covid-Impfung zu sein. Für viele Menschen steht nun die Angst im Raum: Gilt diese Warnung für alle Menschen?

Nein. Die Warnung gilt für eine bestimmte Personengruppe.

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Norwegen: Die Warnung und die Aussagen im Überblick

  • Impfrisiken möglich für schwer kranke Menschen im Alter über 80 Jahre
  • Grund: bei schwachen Personen könnten selbst harmlose Nebenwirkungen schwere Reaktionen auslösen
  • Bedeutet: ein kleiner Teil sehr alter, gebrechlicher und unheilbar kranker Menschen wären einem hohen Risiko ausgesetzt
  • Norwegian Medicines Agency gibt an, dass bei dieser speziellen Personengruppe an sich harmlose Erscheinungen bedrohlich sein können.
  • Menschen mit schwerster Gebrechlichkeit wird entsprechend in Norwegen von einer Impfung abgeraten
  • Fortgeschrittene Herzerkrankungen, Demenz, Lungenerkrankung COPD und andere schwere Erkrankungen in Verbindung mit hohem Alter über 80 sind in der Warnung genannt
  • International wurde bisher eine Häufung von Todesfällen in Verbindung mit der Impfung noch nicht beobachtet

Von Seiten der norwegischen Arzneimittelbehörde heißt es jedoch auch, dass diese Fälle die Behörde nicht weiter beunruhigen (vergleiche). Die Behörde war sich um geringe Risiken im Voraus bewusst.

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Somit gilt: Menschen unter 80, aber auch Menschen über 80 Jahre ohne diese schweren Erkrankungen sind von der Warnung ausgenommen. Es handelt sich um einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung, der betroffen ist.

Die Quellen:

Übersetzung der norwegischen Pressemitteilung der staatlichen Lebensmittelbehörde in Norwegen:

Gemeldete Nebenwirkungen nach Koronarimpfstoff am 14. Januar 2021
Im Zusammenhang mit der Impfung wurden 23 Todesfälle gemeldet. Bisher wurden 13 davon bewertet. Häufige Nebenwirkungen können zu einem schweren Verlauf bei gebrechlichen älteren Menschen beigetragen haben.

Veröffentlicht: 14.01.2021

Alle Berichte über Todesfälle nach der Impfung werden sorgfältig geprüft.

– Die Berichte könnten darauf hinweisen, dass häufige Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen wie Fieber und Übelkeit bei einigen gebrechlichen Patienten zum Tod geführt haben könnten, sagt Sigurd Hortemo, Chefarzt der norwegischen Arzneimittelbehörde.

Die norwegische Arzneimittelbehörde und das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit bewerten gemeinsam alle Berichte über Nebenwirkungen. Infolgedessen hat das norwegische Institut für öffentliche Gesundheit den Leitfaden für Koronarimpfungen mit neuen Hinweisen zur Impfung gebrechlicher älterer Menschen geändert.

Bis zum 14. Januar wurden 23 Todesfälle im Register für Nebenwirkungen gemeldet. Die Zahlen im Bericht selbst enthalten die dreizehn Berichte, die von der norwegischen Arzneimittelbehörde und dem Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit bewertet wurden. Die anderen Nachrichten werden verarbeitet.

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Symbolbild Norwegen, Artikelbild Shutterstock / Von Tatoh / Telnov Oleksii


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