Eine solche Erfahrung machte auch ein ahnungsloser Bürger, als er eine E-Mail vom „Bundesministerium für Inneres und Gemeinde“ erhielt, die vor Cyberkriminalität warnte.

Wortlaut der Phishing-Mail:

Von: „Babara Slowik“
Datum: 28. September 2023
An: undisclosed-recipients:;
Cc:
Betreff: Dr, Babara Slowik (Polizeipräsidentin)
> > Ihre wichtige Nachricht finden Sie im beigefügten Dokument. Wir > erwarten Ihre zeitnahe Antwort, um diese ernste Angelegenheit weiter > bearbeiten zu können.
> Dr, Babara Slowik
Polizeipräsidentin
Bundesministerium des Innern (Deutschland)

Doch hinter der offiziellen Fassade verbarg sich eine dunkle Realität: Betrüger auf der Suche nach leichtgläubigen Opfern.

Bei der Mail als Anhang dabei diese Datei:

Screenshot Datei-Anhang
Screenshot Datei-Anhang

Phishing: Ein Wolf im Schafspelz

Phishing-Versuche sind keine Seltenheit, aber wenn sie unter dem Deckmantel der Regierung erfolgen, kann es selbst für den wachsamsten Bürger schwierig sein, die Täuschung zu durchschauen. Die E-Mail war geschickt formuliert, warnte vor Cyber-Infiltration, insbesondere vor dem unbefugten Zugriff auf pornografische Webseiten, und drohte mit schweren Strafen. Die Behörden hingegen hatten eine klare Botschaft: Diese E-Mails stammten nicht von ihnen und hatten betrügerische Absichten.

Die Maske fällt

Die Betrugsmasche wurde bekannt, als die Verbraucherzentrale Bundesverband und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik über ähnliche Phishing-Versuche berichteten. Diese E-Mails nutzen die Angst der Bürger vor rechtlichen Konsequenzen aus, um an persönliche Daten zu gelangen oder die Empfänger zur Überweisung von Geld zu bewegen.

Tarnung als offizielle Warnung

Die E-Mail war so gestaltet, dass sie den Anschein einer offiziellen Warnung vor neuen Kriminalitätsformen erweckte. Sogar der Name der Bundesministerin des Innern, Nancy Faeser, wurde missbraucht, um der E-Mail mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Ein genialer, wenn auch niederträchtiger Schachzug.

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Gemeinsam gegen Cyberkriminalität

Vor solchen Bedrohungen können wir uns nur durch Aufklärung und gemeinsames Handeln schützen. Das Bundeskriminalamt informiert die Öffentlichkeit über neue Deliktsformen, sobald diese bekannt werden und warnt die Bürger so schnell wie möglich.

Fazit

Die digitale Welt kann ein gefährlicher Ort sein, aber Wissen und Wachsamkeit können uns schützen. Indem wir solche Phishing-Versuche entlarven und uns der Taktiken von Cyberkriminellen bewusst werden, können wir uns schützen und uns sicher im digitalen Raum bewegen. Die wahre Geschichte des Phishing-Versuchs im Namen der Regierung ist ein Weckruf für uns alle, die Augen offen zu halten und nach der Wahrheit hinter der digitalen Fassade zu suchen.

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