Die Landespolizeidirektion Niederösterreich hat am Sonntag vor Falschmeldungen in sozialen Netzwerken gewarnt.

Soziale Netzwerke stellen für viele Nutzer eine Informationsquelle für tagesaktuelle Nachrichten dar. Doch gibt es in diesen Netzwerken auch eine Vielzahl von Falschmeldungen, die sich rasend schnell verbreiten und für die Verunsicherung der Bevölkerung sorgen.

So kam es vor kurzem im Bereich einer Schule im Raum Pressbaum zu wilden Spekulationen wegen eines Polizeieinsatzes.
Faktum ist, dass im Bereich einer Schule eine schulfremde, männliche Person aufgefallen ist, die sich verdächtig verhalten haben soll. Aufgrund einer Anzeige wurde von mehreren Polizeibediensteten eine Überprüfung der Schule und auch des Umfeldes der Schule durchgeführt.

Bei dieser Überprüfung konnte weder ein strafbarer Tatbestand noch die geringste Gefährdungslage festgestellt werden.

Trotzdem wurde in den Sozialen Medien weiterhin wild spekuliert. Es gab auch am nächsten Tag wilde Spekulationen, beginnend von einem Maturascherz bis hin zu einem Terroranschlag und einer Geiselnahme in der Schule, bei dem das Einsatzkommando Cobra tätig sei, was einen weiteren Polizeieinsatz auslöste. Auch hier stellte sich sehr rasch heraus, dass diese Gerüchte allesamt nicht stimmten.

Die Polizei nimmt alle Anzeigen ernst und leitet umgehend die erforderlichen, verhältnismäßigen Maßnahmen ein.
All diese Gerüchte sorgten natürlich bei den Schülerinnen und Schülern der betroffenen Schule, deren Eltern und auch in Bevölkerung für eine massive Verunsicherung.

Wie kann man Falschmeldungen erkennen?

Nur weil etwas im Internet steht, muss es noch lange nicht die Wahrheit sein! In sozialen Netzwerken werden Fake-News (frei erfundene Nachrichten) und Gerüchte oft auch gezielt verbreitet, um Leserinnen und Leser zu verunsichern oder Stimmung zu machen. Überlegen sie daher, ob sie den Inhalt teilen oder weiterleiten.

Seien sie skeptisch und hinterfragen sie die Inhalte kritisch. Reißerische Formulierungen und drastische Bilder können erste Hinweise auf Falschmeldungen sein.

Überprüfen sie die Quellen. Überlegen sie, wer hinter der Meldung steht und hinterfragen sie die Motivation und die Ziele des Verfassers. Sehen sie nach, ob es auch weitere, vertrauenswürdige Quellen mit denselben Informationen/Aussagen gibt.

Zu dem Thema Falschmeldungen im Internet gibt es schon zahlreiche internationale Studien und entsprechende Webseiten, wo man sich ausführlich informieren kann.

Presseaussendung vom 24.06.2018, 07:43 Uhr


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