Eine betrügerische Mail, angeblich von der Polizei versendet, brachte den 17-jährigen Schüler Joseph E. aus England dazu, den Freitod zu wählen.
Der autistische junge Mann sah nach dem empfang einer Drohmail, welche ein reiner Betrug war, keinen anderen Ausweg, als sich das Leben zu nehmen.
(Screenshot: The Telegraph)
Physische Auswirkungen der virtuellen Welt
Bisher war Cybermobbing mehrfach schon ursächlich für den Freitod von Jugendlichen, so dass virtuelle Gewalt durchaus schon verheerende Auswirkungen auf die physische Realität hatte.
In Kommentarfunktionen verschiedener Netzwerke wurde bereits dermaßen auf einzelne Personen eingedroschen, so dass diese aus Furcht vor weiteren Schmähungen ihr Leben aufgaben.
„Tu uns einen Gefallen und bring dich einfach um“, schrieb ein Nutzer, während ein anderer forderte: „Stirb, jeder wäre glücklich darüber.“ Dabei hatte sie nur nach einem Rat zur Behandlung ihres Ekzems gesucht. Anfangs versuchte sich das Mädchen noch gegen die Hass-Angriffe zu verteidigen: „Ich weiß, dass ich hässlich bin. Das müsst ihr mir nicht erzählen.“ Die Cyberattacken wurden jedoch immer massiver, bis Hannah es nicht mehr ertragen konnte und sich selbst erhängte.
(Quelle: MoPo)
Eine falsche Anschuldigung und Drohung
Scam-Mails, wir alle kennen sie. Es wird behauptet, jemand hätte das eigene Konto geknackt, Einkäufe auf den eigenen Namen getätigt oder man hätte illegal Videos gestreamed. Alles erstunken und erlogen. Doch Joseph E. nahm die Anschuldigung, er hätte illegale Webseiten besucht, anders wahr. Dieser Vorwurf, sowie die Angst vor Konsequenzen und der anstehenden 100 £ Strafe, ließen ihm nur einen Ausweg offen.
„It (his autism) may have meant he took it very seriously. „
Reaktionen
Der Tod von Joseph E. zeigt deutlich, dass nicht alle Menschen gleich mit Scam, Scareware und Ransomware umgehen.
Auf Facebook hat sich mittlerweile ach eine Gruppe gebildet, die auf diesen Fall aufmerksam machen möchte und auch generell vor der Masche der betrügerischen Mails warnen möchte.
This page is created in order to raise awareness of fake Police email scams requesting money accusing people of visiting illegal websites.
(Screenshot: Facebook)
Autor: Andre, mimikama.org
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)



