Seit Tagen bekommen wir immer wieder einen (mobilen) Link zur Prüfung vorgelegt der den Titel: “Muslimischer Asylant schneidet Frau den Kopf ab.” trägt.
Vorabinformation: Es handelt sich um eine wahre Begebenheit. Diese liegt aber bereits 4 Jahre zurück (2012) und es handelt sich nicht um einen muslimischen Asylanten sondern um einen in Deutschland geborenen Türken.
Folgt man dem Verweis, dann gelangt man auf eine Webseite mit dem Namen “OK.RU” und der User bekommt folgende Seite zu sehen:

Der Titel: Muslimischer Asylant schneidet Frau den Kopf ab.
Darunter steht (sic)
Perverser Mord von Moslem an seiner Frau. Zuhause ist das nicht strafbar. Immer mehr Asylanten morden und töten in Deutschland. Die Deutschen Gesetze geten für sie nicht?
Was sieht man hier für ein Video?
Was man an der mobilen Version nicht erkennt ist, dass dieses Video bereits im Oktober 2015 veröffentlicht wurde. Erkennt man jedoch in der Desktop-Version
Da der Nutzer hier in der Mobilen Variante kein Datum angezeigt bekommt, könnte er nun meinen, dass es sich um einen AKTUELLEN FALL handelt. Was jedoch NICHT STIMMT!
Kein Fake!
Das Video selbst stammte von “BILD.de” und zeigt einen wahren Vorfall, der sich bereits im JUNI 2012 ereignet hat. Diverse Medien haben damals darüber berichtet wie z.B. der Tagesspiegel.
Was ist OK.RU für eine Webseite?
“OK” steht für Odnoklassniki und bedeutet auf deutsch: Klassenkameraden. Es handelt sich hierbei um ein, aus Russland stammendes, Online-Kontaktnetzwerk. Hier kann man sich registrieren und ein Nutzerprofil erstellen. In Folge kann man dann diverse Foren einrichten bzw. Foto und Videos hochladen. Was auch im o.a. Video der Fall gewesen ist.
Hetz-Profile!
Nicht nur auf Facebook gibt es sie, sondern auch auf OK.RU. Die Hetz-Profile.
Solche Profile verwenden bereits geschehenes Vorfälle, die meist Jahre zurück liegen und veröffentlichen diese erneut. Durch die aktuelle Situation, die im Moment vorherrscht und dem erneuten Upload solcher alten Videos sowie Vorfälle wird dem Leser / Nutzer jedoch suggestiert, dass es sich um einem aktuellen Vorfall handelt. Was so aber nicht stimmt. So wie auch der Titel: “Muslimischer Asylant schneidet Frau den Kopf ab.” Es handelt sich nämlich nicht um einen Asylanten sondern um einen in Deutschland geborenen Türken.
Dies kann man in einem Artikel der SZ herauslesen:
Quelle: Sueddeutsche.de
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)





