Die Nutzung sozialer Medien kann sich positiv auf das Wohlbefinden sozial isolierter Senioren auswirken, das zeigt eine Untersuchung von Yijung K. Kim von der University of Texas in Austin. An der Studie haben Personen ab 65 Jahren teilgenommen. Diejenigen, die soziale Medien verstärkt nutzen, haben eine positivere Stimmung als jene, die darauf verzichten, so das Ergebnis. Das gelte aber nur, wenn das Netzwerk, das sie nutzen, nicht allzu groß ist.
Social-Media-Nutzung von Senioren kaum erforscht
„Als der pandemische Lockdown alle zwang, zu Hause zu bleiben und sich auf das Internet für soziale Verbindungen und den Informationsaustausch zu verlassen, wollte ich wissen, ob es eine digitale Kluft zwischen Jüngeren und Älteren gibt.“
Yijung K. Kim
Dazu habe es kaum Forschung gegeben.
„Um die Social-Media-Nutzung älterer Erwachsener besser zu verstehen, war es wichtig, über den Vergleich von Social-Media-Nutzern mit Nicht-Social-Media-Nutzern hinauszugehen und die Stimmung von einzelnen Personen an Tagen zu vergleichen, an denen sie die sozialen Medien intensiver und weniger intensiv nutzten.“
Das Studiendesign
An der Untersuchung nahmen 313 Erwachsene aus Austin mit einem Durchschnittsalter von 74 Jahren teil. Sie füllten fünf bis sechs Tage etwa sechsmal täglich Fragebögen aus. Darin bewerteten sie ihre Stimmung, berichteten, ob sie in den vergangenen drei Stunden soziale Medien genutzt hatten, und ob sie in den abgelaufenen drei Stunden persönliche soziale Begegnungen hatten.
Diese täglichen Bewertungen ermöglichten es dem Forscher zu analysieren, wie die tägliche Nutzung sozialer Medien einer Person mit ihrer Stimmung an diesem Tag und mit dem Grad der persönlichen Sozialisation an diesem Tag zusammenhängt.
Social Media hebt Stimmung, Telefonieren trübt sie
Wie erwartet, hob eine größere Anzahl von persönlichen sozialen Begegnungen die Stimmung, ebenso wie die Nutzung sozialer Medien bei fehlenden persönlichen Kontakten. Unerwarteterweise führte mehr Zeit am Telefon zu einer schlechteren Stimmung.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass soziale Medien für ältere Erwachsene mit wenigen persönlichen sozialen Kontakten am vorteilhaftesten sind. Teilnehmer mit kleineren sozialen Netzwerken gaben an, dass eine verstärkte Nutzung der sozialen Medien gut für ihre Stimmung sei. Diejenigen, die in einem größeren Netz unterwegs waren, profitierten dagegen nicht von der Stimmungs-Aufhellung, heißt es.
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Quelle: Pressetext.com
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