Günstiger Stromvertrag plötzlich gekündigt

Teure Stromverträge sind für Neukunden aktuell die Regel. Immer mehr Kunden mit alten, günstigen Verträgen wird gegen ihren Willen gekündigt.

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Autor: Claudia Spiess

Stromvertrag einfach gekündigt

Sonja Immig aus Ellern hat nach dem Tod ihres Schwiegervaters dessen Stromvertrag gekündigt. Doch dabei kam es zu Komplikationen: Der Vertrag ihres Vaters wird irrtümlicherweise gleich mit gekündigt.

Ein neuer Stromvertrag muss abgeschlossen werden

Doch wieder rückgängig machen will der Stromanbieter Eon sein Missgeschick nicht. Am Telefon erklärt eine Mitarbeiterin Sonja Immig, dass sie einen neuen Vertrag zu aktuellen Konditionen – also höheren – abschließen müsse.

Neuer Vertrag ist deutlich teurer

Die Immigs sind sauer und wechseln wider Willen zu einem anderen Anbieter. Doch auch da muss der Vater statt 26 Cent pro Kilowattstunde jetzt über 40 zahlen. Für den pflegebedürftigen Rentner ist das viel Geld.

Strompreisexplosion: Anbieter wollen günstige Verträge loswerden

Matthias Bauer ist Experte für Energiefragen in der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Das Verhalten des Energieanbieters erklärt er sich damit, dass Versorger die günstigen Verträge ihrer Kundinnen und Kunden gegen aktuelle Konditionen tauschen wollen: „In dieser Krisensituation ist es einfach so, dass die alten Verträge in der Regel wirklich die günstigen Verträge sind. Und die Verbraucher sollen sich bitte nicht aufs Glatteis führen lassen und sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, neue Verträge zu begründen.“ 

Bedauerlicher Einzelfall?

Eon entschuldigt sich für den Fehler. Es handele sich um einen technisch bedingten Fehler. Ein bedauerlicher Einzelfall, schreibt der Pressesprecher. Man werde den Imigs nun eine kleine Entschädigung von 250 Euro zahlen. Immerhin eine Teilwiedergutmachung, die die Mehrkosten durch den neuen Vertrag ein wenig abfedert.

Hinweis: Dieses Video ist eine Auskopplung aus der Sendung vom 22. November 2022: https://youtu.be/BX-KIo6Khhg

Quelle:

SWR Marktcheck / Autorin: Kolja Schwartz

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