Tigerwelpen aus einer Kiste gerettet

Drei Tigerwelpen mussten sieben Tage in einer Kiste am Flughafen leiden. Mimikama klärt über die erschütterlichen Umstände dieser Rettungsaktion auf

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Mussten diese drei Tiger wirklich 7 Tage lang auf einem Flughafen ausharren?

Wir erhielten ein paar Anfragen zu einem Statusbeitrag auf Facebook.

Dabei geht es um drei Tiger, die 7 Tage lang in einer Holzkiste am Flughafen gestanden haben.

So sieht der Beitrag aus:

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Bild im Klartext:

7 Tage stand die Kiste am Flughafen. Die armen Tiere!

Tier-Fund in Holzkiste am Flughafen erschüttert Tierschützer.
Handel mit exotischen Tieren

Zugegeben, der Titel ist sehr geheimniskrämerisch aufgebaut und mutet ein wenig unseriös an, dennoch:

Es handelt sich hier um KEINEN FAKE.

Leider … alleine diese Überschrift müsste eigentlich schon reichen, aber es ist schlimmer, die drei kleinen sibirischen Tiger standen sieben Tage lang auf dem Flughafen in Beirut. Libanesische Tierschützer befreiten die total verängstigten und verwahrlosten Tiere. Die Pfoten und Hinterläufe waren nach Berichten der Tierschützer total wund, Auslöser war der uringetränkte Boden der Holzkiste.

Die Tierschützer gaben weitere erschütternde Details bekannt, so war die Kiste lediglich 42 cm hoch, während die Tiere bereits eine Schulterhöhe von 60 cm hatten. Die Kiste war nicht gesondert gekennzeichnet, nichts wies darauf hin, dass sie lebende Tiere beinhalten könnte.

Empfänger war ein Zoo in Syrien, der Absender sitzt in der Ukraine.

Die Tierschützer nahmen die Tiere umgehend in ihre Obhut, ein extra eingeflogener Großwildveterinär übernahm die Untersuchungen und Impfungen. Das Ganze ereignete sich bereits im März 2017.

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Mehr Informationen

Der Sibirische Tiger

Sibirische Tiger gehören zu den gefährdeten Tierarten und dürfen nur unter ganz besonderen Auflagen gehandelt und transportiert werden. Auf dem Schwarzmarkt sind sie demzufolge eine Menge Geld wert (mehrere zehntausend Dollar). Aus diesem Grund drängte der Versender auch auf die Herausgabe der Tiere, was bei den Tierschützern dankenswerter Weise auf umgehende Ablehnung stieß.

Ein libanesisches Gericht hat entschieden, den Versand der Tiere nicht nur auszusetzen, sondern sie ganz zu konfiszieren.

Die drei Kleinen hatten Glück, aber wie viele dieser Geschäfte laufen täglich für uns nicht ersichtlich ab, nur damit ein paar reiche Menschen in Privatzoos mit seltenen Tieren angeben können?

Weitere Quellen:

HNA


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