Tiktok-User und K-Pop-Fans haben für leere Sitzplätze bei Trumps Wahlkampf-Kundgebung in Tulsa gesorgt.

Trumps Wahlkampf: Sorgten TikTok-Nutzer für leeren Ränge bei einem Wahlkampf-Auftritt in Tulsa?

Die Darstellung des Trump-Teams sieht anders aus, jedoch dürfte es TikTok-Nutzern gelungen sein, bei der Kundgebung des US-Präsidenten Trump in Tulsa für leere Besucherplätze zu sorgen.

Wahlkampfkampagne in Tulsa

Brad Parscale, Wahlkampfmanager Trumps, gab sich triumphierend, als er verlautbarte, es gebe mehr als eine Million Ticket-Anfragen für Trumps Kundgebung in Tulsa.
Es klang nach einem vollen Haus, doch die Veranstaltung war spärlich besucht. Viele Plätze blieben leer. Videoübertragungen für Leute außerhalb der Kundgebung, die keinen Platz mehr bekommen würden, wurden abgesagt.

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Was ist da passiert?

Am 11. Juni hatte Trumps Wahlkampfteam aufgerufen, Tickets für die Rally via Smartphone zu reservieren. Damit wurde offensichtlich der Grundstein für eine Möglichkeit gelegt, die nun zahlreiche Teenager nutzten.

Aufrufe im Internet, sich zu registrieren, aber dann die Veranstaltung nicht zu besuchen, wurden gestartet. Zahlreiche TikTok-Nutzer und K-Pop-Fans folgten dieser Idee.
In TikTok-Videos sah man Teenager, wie sie erzählten, dass sie sich für die Trump Rally registriert hätten, aber leider nicht hingehen könnten, weil sie krank wären oder das Begräbnis des Goldfisches des Hundes gerade an diesem Tag stattfinden würde.

Diese Aufrufe verbreiteten sich auch in anderen Netzwerken wie Instagram und Snapchat. Sie wurden von Millionen Menschen gesehen und offenbar folgten viele diesen Beispielen. So blieben zahlreiche Sitzplätze bei der Veranstaltung leer.

Erklärungsversuche seitens des Trump-Teams

Das Team rund um Donald Trump begründete die geringe Besucherzahl damit, dass an den Eingängen Demonstranten und Störenfriede zurückgewiesen wurden.

Tim Murtaugh, ein Sprecher des Wahlkampfteams, gab sich trotzdem siegessicher und sagte: „Linke denken immer, sie sind besonders clever. Aber wir danken ihnen für ihre Kontaktdaten.“

Einen Tweet dazu kommentierte die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasia-Cortez:

Was die „gewonnenen“ Kontaktdaten anginge, so ist die Qualität derer fragwürdig. Ein Großteil der Reservierungen erfolgte unter falschem Namen und mit falscher Telefonnummer. Die Daten bringen somit keinen Nutzen.

Unserer Musikredaktion ist dafür sofort ein passender Titel eingefallen:
Herbert Grönemeyers „Kinder an die Macht“

Quelle: futurezone.at
Artikelbild: Shutterstock / Von Nagel Photography


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