Wegen Trump-Postings: „The North Face“ stoppt Werbung auf Facebook

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Aufgrund der kontroversen Posts von Donald Trump, entschied „The North Face“ keine bezahlte Werbung mehr auf Facebook zu schalten.

Wie heise berichtet, schloss sich The North Face als erste einer Boykottaktion unter dem Motto „StopHateforProfit“ an. Aufgrund von Facebooks umstrittenen Umgangs mit rassistischen, hetzerischen und manipulativen Inhalten, hat sich die Outdoor-Modefirma entschieden, keine bezahlte Werbung mehr auf der Plattform zu schalten.

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Die Aktion „StopHateforProfit“ stammt von einer US-Bürgerrechtsorganisation und erhält aktuell laut Medienberichten noch recht wenig Beachtung.

Zuckerberg unter Kritik

Immer wieder steht Facebook im Fokus von Kritikern, zu nachlässig mit umstrittenen Beiträgen umzugehen. Anlässlich der jüngsten Ereignisse und der US-Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt rückt diese Kritik wieder in den Mittelpunkt. Nicht zuletzt auch deshalb, da Facebooks CEO Mark Zuckerberg in einer Debatte um kontroverse Aussagen von US-Präsident Donald Trump den Stankpunkt vertrat, dass die Tiraden von der Redefreiheit gedeckt seien und Facebook nicht einschreiten müsse.

Sollte die Aktion größere Ausmaße annehmen, könnte Facebook mit Einbußen beim Werbeerlös rechnen. Diese sind für den Konzern die bei weitem wichtigste Einnahmequelle. Im ersten Quartal lag der Umsatz bei rund 17,7 Milliarden US-Dollar (aktuell 15,83 Milliarden Euro).

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