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Twitter sperrt Mastodon

Twitter sperrt Konten von Mastodon und von Journalisten!

Tom Wannenmacher

Twitter sperrt Mastodon sowie die Accounts mehrerer Journalisten

Viele der Betroffenen hatten in den Tagen zuvor über Elon Musk berichtet oder ihn kritisiert. Nun startet Musk eine Umfrage, ob er die Accounts wieder entsperren soll, die seinen genauen Standort in Echtzeit gedoxxt haben!

Twitter hat Accounts des Konkurrenten Mastodon sowie mehrerer Journalisten gesperrt. Wie die Süddeutsche aktuell berichtet, sind neben Mastodon unter anderem auch Reporter der „New York Times“, der „Washington Post“ und von CNN von der Sperre betroffen.

Am Donnerstag, 15.12.2022, wurden die Accounts von Reportern wie der Washington Post, der New York TimesMashable und CNN als blockiert gelistet. Die Tweets waren nicht mehr sichtbar, wobei die Standardmitteilung des Unternehmens besagt, dass es „Konten sperrt, die gegen die Twitter-Regeln verstoßen“

Auch der Feed des Konkurrenten Mastodon ist betroffen!

Twitter sperrte auch den Feed von Mastodon! Dieser hatte auf ihrer Twitter-Seite einen Link zu einem Konto auf ihrer eigenen Website gepostet, das öffentlich zugängliche Flugdaten verwendet, um Musks Privatjet zu verfolgen. Einen Tag davor, am Mittwoch, 14.12.2022, hatte Twitter mehrere Konten gesperrt, die den Standort von Privatjets verfolgten, darunter auch jenen von Elon Musk.

Nicht klar und ersichtlich, warum die Accounts gesperrt wurden

Bis jetzt ist es nicht klar, was alle aktuellen Suspendierungen gemeinsam haben. Am Donnerstagabend deute Musk an, dass die Sperre der Accounts auch mit der Suspendierung seines Privatjets (HIER) zusammenhängt. Musk antwortete auf den Tweet eines Nutzers, dass er bestätigt habe, dass ein Großteil der gesperrten Accounts Links zum Jet-Tracker gepostet hätten.

Auf den einzelnen Seiten der Accounts ist nur die Information zu lesen, dass die besagten Accounts gegen die Twitter-Regeln verstoßen und deshalb gesperrt wurden, wie man anhand des Accounts von Mastodon erkennen kann:

Mimikama
Screenshot: Twitter / @joinmastodon

Musk, ein Kämpfer für freie Meinungsäußerung?!

Musk selbst twitterte noch am 25.4.2022, dass er hoffe, dass selbst seine schlimmsten Kritiker auf Twitter bleiben, denn dies bedeutet Meinungsfreiheit

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Stellungnahme der New York Times

Die New York Times teilte hingegen mit: „Weder unsere Redaktion noch der betroffene Kollege haben eine Erklärung bekommen, weshalb ihre Accounts gesperrt wurden. Wir hoffen, dass alle Konten der Journalisten wiederhergestellt werden und dass Twitter eine zufriedenstellende Erklärung für diese Aktion liefert.“

Die New York Times schreibt in einem Artikel:

„Weder unsere Redaktion noch der betroffene Kollege haben eine Erklärung bekommen, weshalb ihre Accounts gesperrt wurden. Wir hoffen, dass alle Konten der Journalisten wiederhergestellt werden und dass Twitter eine zufriedenstellende Erklärung für diese Aktion liefert.“ (Quelle)

Musk startet, wieder einmal, eine Umfrage!

Am 16.12.2022 startet Musk zu diesem Thema eine Umfrage und möchte wissen, ob er die Accounts wieder entsperren soll, die seinen genauen Standort in Echtzeit gedoxxt haben!

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Nicht das erste Mal, dass Musk solch dubiosen Umfragen startet!

Twitter-Chef Elon Musk hatte am 19.11.2022 seine Follower gefragt, ob der gesperrte Account von Ex-Präsident Donald Trump entsperrt werden solle. Die Mehrheit stimmte dafür und kurze Zeit später, war der Account von Trump auch schon wieder aufrufbar! (Hier)


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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