In Bezug auf Fake-Accounts und Bot-Aktivitäten auf der eigenen Plattform habe Twitter Zahlen in seinen Bilanzen geschönt, um die Umsätze anzukurbeln. Durch dieses Verhalten würden Konsumenten und potenzielle Geschäftspartner in die Irre geführt. Mit dieser Kritik hat der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, eine umfassende Untersuchung des Microblogging-Dienstes angekündigt. Dieser hat nun bis 27. Juni Zeit, Stellung zu den Vorwürfen zu nehmen.
„Könnten 20 Prozent oder mehr sein“
„Twitter musste sich in den vergangenen Wochen viel Kritik anhören, weil sie in ihren Finanzbilanzen behauptet haben, dass es sich nur bei weniger als fünf Prozent aller Nutzer auf ihrer Seite um Bots handelt“, erklärt Paxton in einer Aussendung. Dem Anwalt zufolge soll dieser Wert vom Unternehmen bewusst viel zu niedrig angesetzt worden sein. „In Wirklichkeit könnten das 20 Prozent oder mehr sein. Das ist ein gewaltiger Unterschied“, betont der Politiker.
Um die Wahrheit aufzudecken, habe Paxton eine zivilrechtliche Untersuchung des sozialen Online-Mediums initiiert. Damit soll geklärt werden, ob dessen firmeninterne Berichtspraxis im Sinne der geltenden texanischen Gesetze „falsch, irreführend und betrügerisch“ ist. „Twitter muss nun Dokumente vorweisen, die zeigen, wie User-Daten berechnet werden, und wie diese mit dem eigenen Werbegeschäft in Verbindung stehen. Dafür ist noch bis 27. Juni Zeit“, so der Generalstaatsanwalt.
Musk will Übernahmepreis drücken
Dass der republikanische Politiker gerade jetzt die Firmenberichte zu mutmaßlichen Bot-Aktivitäten beim Microblogging-Dienst durchleuchten will, kommt für Beobachter nicht von ungefähr. Zufällig hat am selben Tag, an dem Paxton seine Untersuchung angekündigt hat, auch der designierte neue Twitter-Boss Elon Musk, der das Portal übernehmen will, öffentlich Kritik am Umgang mit Fake-Konten geäußert. Er hat sogar angedeutet, den Deal platzen zu lassen, falls die Seitenbetreiber nicht genauere Details zu Spam und Bots bereitstellen würden. Analysten sehen darin aber auch ein taktisches Spiel des US-Milliardärs, um den Übernahmepreis zu drücken.
Quelle: pte
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