Wieder teilt sich eine “Was bin ich” Meldung über die Nutzerprofile, dieses Mal wird dabei eine Grafik in Anlehnung an die “BILD” kreiert.

Bei der Facebook-Anwendung „Deine Schlagzeile in der Zeitung“ handelt es sich jedoch um eine Anwendung von recht harmloser und rein humorvoller Natur. Man kann sie durchaus mit der “Wiki-Anwendung” (wir berichteten am 18. Mai 2015) vergleichen.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

So sieht zum Beispiel ein generierter Statusbeitrag dieser Anwendung aus.

Der Ablauf

Wie auch schon bei der “Wiki” Anwendung ist es “Patrick”, welcher als Beispielfall herhält. Anmerkung: Patrick ist der inhaltlich Verantwortliche der Seite und auch der Anwendung.

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(Screenshot: app.mein-wahres-ich.de)

Wenn man nun dem Ablauf folgt, muss man zuerst der Anwendung eine Freigabe erteilen. Hier zur Info: wenn man bereits schon einmal eine Anwendung dieses Anbieters genutzt hat, dann entfällt diese Freigabeabfrage, da sie bereits besteht.

Was man an den Betreiber der Seite weitergibt, sind die öffentlichen Daten des eigenen Profil.

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Also all diejenigen Informationen, inklusive der bei Facebook hinterlegten E-Mail Adresse, die jede Person bei Facebook einsehen kann. Es werden also in einem gewissen Umfang Daten an den Betreiber weitergegeben, jedoch handelt es sich dabei um die Daten, welche sowieso für alle bei Facebook einsehbar sind..

Die übertragenen Informationen kann man sogar noch auf das Nötigste schmälern, indem man in diesem Dialogfenster auf “Von dir angegebene Infos bearbeiten” klickt. In dem folgenden Infofenster kann man nicht nur die übertragenen Daten anschauen, sondern auch die Angabe der E-Mail Adresse entfernen.

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Diese Zugriffe bestehen zunächst aus allen öffentlichen Profilinformationen. Name und Profilbild sind logischerweise grundlegend wichtig. Die Freigabe auf die E-Mail Adresse ist abwählbar und auch nicht relevant für die Funktion.

Das Ergebnis

Es gibt im Anschluss eine Vorschau auf das Ergebnis. Das Bild wird nicht direkt auf Facebook veröffentlicht, man muss das bestätigen.

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(Screenshot: app.mein-wahres-ich.de)

Man kann dann noch entscheiden, welche Privatspäreneinstellungen man wählt.

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(Screenshot: app.mein-wahres-ich.de)

Ungefährlich

Wer steckt dahinter?

Hinter diesem Spiel steckt der Webservice Fabulabs GmbH aus Berlin, welcher die Plattform “mein-wahres-ich” betreibt. Auf dieser Plattform findet sich eine große Menge an Spielen und Apps, welche Statusmeldungen für Facebook oder WhatsApp generieren.

Es handelt sich also hierbei nicht um einen aggressiven Werber, am Ende erhält man auch das versprochene Ergebnis.Ferner gibt es eine verständliche Datenschutzerklärung sowie auch ein korrektes Impressum.

Die App wieder entfernen (nicht zwingend)

Wer mag, kann die App nach dem Ergebnis auch wieder entfernen, das Bild bleibt am eigenen Newsstream dabei erhalten. Dazu öffnet man die Einstellungen im persönlichen Dropdown-Menü:

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Im Anschluss die Apps im linkseitigen Menü anwählen.

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Jetzt kann man die App und ihre Zugriffe wieder entfernen. Für all diejenigen, die noch nie in diesem Menüpunkt waren: hier kann man im Übrigen genau nachschauen, welche Apps man installiert hat und welche Freigaben vergeben sind.

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Unter Umständen ist an dieser Stelle ein “gesundes Ausmisten” ganz sinnvoll.


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