Die Urlaubssaison beginnt, langsam denkt man daran, wo man die Sommermonate verbringen will. Das nutzen Kriminelle aus, die Werbung für betrügerische Urlaubsplattformen auf Social Media schalten. Besonders originell: Die Kriminellen setzen DeepFake Avatare ein, um die betrügerischen Angebote zu bewerben! Auf Saferinternet.at lesen Sie mehr über DeepFakes und wie Sie diese erkennen können.

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So auch der betrügerische Anbieter Kofi Vermittlung Reise-Service, oder Kofi Reisen. Der Anbieter wirbt unter kofireisen.com, aber auch auf Facebook, Instagram, TikTok und YouTube mit unschlagbar günstigen Urlaubsangeboten. Eine Woche Urlaub in Hurghada, Ägypten wird beispielsweise für 429 € angeboten.

Facebook Werbeanzeigen für den betrügerischen Anbieter
Werbeanzeigen des betrügerischen Anbieter kofireisen.com auf Facebook

Zudem wird eine „persönliche“ Beratung per WhatsApp angekündigt, wo die Kriminellen Ihre Opfer zu weiteren Ausgaben überreden. Haben Sie Geld an Kofi Reisen überwiesen ist dies oft leider unwiederbringlich verloren.

So erkennen Sie betrügerische Urlaubsangebote

  • Fehlende Erfahrungen: Suchen Sie nach Erfahrungsberichten im Internet. Was berichten andere über den Anbieter? Finden Sie Warnungen heißt es Finger weg! Bedenken Sie auch: Sind keine Bewertungen oder Erfahrungen zu finden, ist das ebenfalls ein Warnsignal. Möglicherweise sind Sie eines der ersten Opfer!
  • Fehlendes oder falsches Impressum: Suchen Sie immer nach einem Impressum und Informationen über das Unternehmen. Welche Firma steckt dahinter und wo hat sie ihren Sitz? In dem Fall von Kofi Reisen sind die Impressumsdaten gestohlen.
  • Unrealistischer Preis & Verfügbarkeit: Ist der Preis ungewöhnlich günstig, oder sind alle Angebote für die meisten Termine noch verfügbar, ist das ein Hinweis auf Betrug.
  • Ungereimtheiten auf der Website: Falsche Formulierungen können ein Hinweis auf Betrug sein. Teilweise ergeben Beschreibungen keinen Sinn und sind wie Grammatikfehler, nur teilweise  übersetzte Texte und nicht funktionierende Links ein Zeichen für die fehlende Seriosität des Anbieters.
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Sie haben schon gebucht? Das ist zu tun

Die Kriminellen verlangen eine Vorauszahlung, um die Urlaubsangebote zu buchen. Haben Sie schon Geld überwiesen, heißt es schnell handeln:

  • Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank: Kontaktieren Sie Ihre Bank oder ihr Kreditkarteninstitut schnellstmöglich und informieren Sie sich über die Möglichkeiten, Ihr Geld zurückzubekommen.
  • Polizeiliche Anzeige: Ansonsten bleibt leider nur: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Quelle:

Watchlist Internet

Schon gelesen? Achtung, diese SMS führt in eine Datenfalle!

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
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