Eine Phishing-E-Mail im Namen von A1, in der es heißt, dass dir irrtümlicherweise 86,43 Euro in Rechnung gestellt wurden, kannst du ignorieren. Es handelt sich um einen Versuch, an deine Zugangs- und Bankdaten zu gelangen.

Wie unser Kooperationspartner Watchlist Internet warnt erfinden Betrüger/innen einen Vorwand, der Sie dazu bringen soll, sich in Ihr Kundenkonto einzuloggen.

Dafür geben sie sich in einer E-Mail als ein bekanntes Unternehmen wie z. B. A1, Netflix, amazon oder BAWAG PSK aus. Auf den ersten Blick sieht die E-Mail tatsächlich so aus, als wäre sie vom besagten Unternehmen, da Firmenlogos ins Schreiben eingefügt werden und als Absender auch das Unternehmen angeführt wird.

Der Schein trügt jedoch! Im Folgenden erfahren Sie, woran Sie sogenannte Phishing-E-Mails erkennen und was Sie tun können, wenn Sie den Link angeklickt haben!

Dieses Mail stammt nicht von A1. Betrüger/innen erfinden einen Vorwand, damit Empfänger/innen auf den Link klicken! / Quelle: Watchlist Internet
Dieses Mail stammt nicht von A1. Betrüger/innen erfinden einen Vorwand, damit Empfänger/innen auf den Link klicken! / Quelle: Watchlist Internet

Was steht in einer Phishing-Mail?

Ein Phishing-Klassiker: Die irrtümliche Abbuchung eines Geldbetrages. Sie erhalten von A1 eine E-Mail, in der es heißt, A1 hätte Ihnen irrtümlicherweise einen zu hohen Betrag abgebucht. Sie können natürlich unmittelbar eine Rückerstattung anfordern, indem Sie dem Link folgen.

Sie müssen aber wissen, dass das E-Mail nicht wirklich von A1 stammt. Dieses E-Mail ist lediglich ein Vorwand von Betrüger/innen, um an Ihre Zugangs- und Bankdaten zu gelangen.

Wohin führt der Link?

Der Link führt Sie auf eine gefälschte A1-Log-in-Seite. Dieser Nachbau sieht der echten Seite täuschend ähnlich und soll Sie dazu bringen, unüberlegt Ihre Daten einzutippen. Diese Seite wurde so programmiert, dass die Betreiber/innen Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort erspähen können.

Klicken Sie auf „Anmelden“, gelangen Sie zu einem angeblichen Rückerstattungsformular, wo Sie aufgefordert werden Ihre Kreditkartendaten anzugeben. Auch diese werden von Betrüger/innen gespeichert und missbraucht. Es gibt jedoch einen Hinweis, woran Sie echte und gefälschte Log-in-Seiten erkennen: Sehen Sie sich die Webadresse genau an!

Was Sie tun können, wenn Sie Ihre Daten eingetippt haben:

  • Ändern Sie umgehend Ihr Passwort.
  • Kontaktieren Sie A1 und Ihr Kreditkarteninstitut und erklären Ihre Situation. Diese werden mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen.
  • Sie müssen höchstwahrscheinlich Ihre Kreditkarte sperren lassen, da sie Betrüger/innen für weitere Verbrechen missbrauchen werden.

Phishing-Mails von echten unterscheiden

  • Fehler: Eine Phishing-Mail ist fragwürdig formuliert und oftmals voller Fehler. Erhalten Sie tatsächlich eine E-Mail von A1, ist diese lektoriert und schlüssig.
  • Link: In einer Phishing-Mail werden Sie aufgefordert einem Link zu folgen, sich in Ihr Benutzerkonto einzuloggen und Ihre Bankverbindung anzugeben. A1, aber auch andere Unternehmen, fordern Sie nie in einer E-Mail auf, Ihre Bankdaten auf diese Weise einzugeben.
  • unpersönlich: In einer Phishing-Mail werden sie nicht namentlich angeschrieben, da diese generisch verfasst und zahlreich verschikt wird. In einer echten E-Mail von A1 würden Sie vermutlich mit Ihrem Namen begrüßt werden.
  • Webadresse: Anhand der Webadresse erkennen Sie, ob Sie auf der richtigen Log-in-Seite gelandet sind. Die gefälschte Seite läuft unter dem Link „choco-lite-ro.com“, während die echte Webadresse „asmp.a1.net“ lautet.
  • E-Mail-Adresse: In Phishing-Mails entspricht die Absender-E-Mail-Adresse nicht der offiziellen E-Mail-Adresse des Unternehmens.

Tipps

  • Bevor Sie dem Link folgen und sich einloggen, kontrollieren Sie, ob A1 tatsächlich mehr von Ihrem Konto abgebucht hat.
  • Sehen Sie sich, bevor Sie Ihre Daten eingeben, immer die Webadresse der Seite genau an!
  • Klicken Sie beim Absender auf „Details“, um die Absender-Adresse zu sehen.

Nie vorschnell Handeln

Wurde Ihnen angeblich etwas falsch in Rechnung gestellt? Müssen Sie Ihr Konto oder eine bestimmte Dienstleistung aktivieren? Muss das Unternehmen angeblich Ihre Daten überprüfen? Müssen Sie Ihr Konto aktualisieren?

Die Begründungen, warum Sie sich einloggen und Bankdaten preisgeben sollten, sind vielfältig und zielen nur darauf ab, Sie zum schnellen Handeln oder „Richtigstellen“ zu verleiten!

Haben Sie Zweifel oder ein komisches Bauchgefühl bei einer E-Mail, scheuen Sie sich nicht, den Kundenservice anzurufen und nachzufragen!


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