Weihnachtsmärkte sind im Advent sehr beliebt. Das nutzen Kriminelle für sich aus – unter anderem, um Falschgeld in den Umlauf zu bringen. Das betrifft vor allem 10, 20 und 50 Euro Banknoten. Dies berichtet das Bundeskriminalamt in Deutschland auf seiner Facebook-Seite.

Das BKA rät: Achten Sie bei Barzahlungen – beispielsweise auf Weihnachtsmärkten – auf die Sicherheitsmerkmale der Banknoten. Dazu gehören unter anderem das Wasserzeichen, der Hologrammstreifen und die Smaragdzahl.

Hierbei stechen besonders Banknotenabbildungen mit Beschriftungen wie „Movie Money“, „Prop copy“ oder „copy“ hervor, die bei einer Prüfung direkt als Falschgeld zu erkennen sind. Geben Sie Falschgeld nicht zurück oder weiter – sondern rufen Sie umgehend die Polizei!

Fühlen, sehen, kippen!

Wie erkenne ich Falschgeld?

Das Bargeld ist mit einer Vielzahl überprüfbarer Echtheitsmerkmale ausgestattet. Die sorgfältige Prüfung mehrerer Sicherheitsmerkmale durch die am Zahlungsverkehr beteiligten Personen ist der wirksamste Schutz vor der Annahme von Falschgeld. Die aktuellen Fälschungen variieren bezüglich ihrer Qualität und der Nachahmung der Sicherheitsmerkmale.

Deshalb gilt:

Wer Falschgeld erkennen will, muss das echte Geld kennen!

  • Prägen Sie sich die Banknoten und deren Sicherheitsmerkmale gut ein.
  • Lassen Sie sich nicht von dem oberflächlich echt erscheinenden Aussehen täuschen, sondern achten Sie auf die Sicherheitsmerkmale.
  • Nehmen Sie sich bei der Annahme von Geld die Zeit, dieses hinreichend zu prüfen.
  • Kontrollieren Sie nicht nur ein Sicherheitsmerkmal, sondern überprüfen Sie immer mehrere Merkmale.
  • Zur Echtheitsprüfung eignet sich insbesondere die Zuhilfenahme einer zweifelsfrei echten Banknote zum Abgleich mit einer als falsch verdächtigen Banknote.
  • Sie können zusätzlich Hilfsmittel, wie zum Beispiel Lupe oder UV-Licht, zur Echtheitsüberprüfung einsetzen.
  • Im Zweifelsfall lassen Sie das Bargeld bei dem nächstgelegenen Kreditinstitut oder einer Filiale der Deutschen Bundesbank überprüfen.
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Wie verhalte ich mich, wenn ich Falschgeld erhalten habe?

Wer Falschgeld entgegennimmt und dies zu spät erkennt, hat in mehrfacher Hinsicht den Schaden: Er bekommt keine Entschädigung, und wer Falschgeld wissentlich weitergibt, macht sich strafbar!

Zu Ihrem Schutz und um den Fälschern das Absetzen falscher Banknoten zu erschweren, raten wir Ihnen:

  • Bei Falschgeldverdacht benachrichtigen Sie umgehend die Polizei.
  • Geben Sie das Falschgeld nicht an den Verausgaber zurück und auf keinen Fall an andere Personen weiter. Sie können sich dadurch selbst strafbar machen!
  • Versuchen Sie den Falschgeldverausgaber bis zum Eintreffen der Polizei zum Verbleiben zu bewegen. Sollte dies nicht gelingen, so prägen Sie sich sein Aussehen ein. Notieren Sie sich das Kfz-Kennzeichen eines gegebenenfalls benutzten Fahrzeuges.
  • Stecken Sie das Falschgeld in einen Briefumschlag. Fingerabdrücke sind wichtige Spuren!
  • Übergeben Sie das Falschgeld der Polizei und geben Sie sachdienliche Hinweise.

Prinzipiell gilt jedoch: Unternehmen Sie nichts, wodurch Sie sich selbst oder andere Personen in Gefahr bringen!

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