VW: Keine Vorbereitungen für totalen Shutdown

Falsche Informationen über VW verbreiten sich schnell. Mimikama klärt auf und entlarvt die Gerüchte rund um einen angeblichen Shutdown des Konzerns

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Über WhatsApp verbreitete sich eine Audio-Nachricht, in der man hören konnte, wie der Automobil-Konzern VW sich auf einen „100%igen Shutdown“ vorbereiten würde.

Mit Februar soll er starten, der totale Shutdown. Da man in der Automobilbranche Fertigungsstraßen nicht einfach von jetzt auf jetzt stoppen kann, liefen hier bereits die Vorbereitungen in Hinblick auf den Lockdown-Start am 1. Februar 2021. Diese Botschaft hätte sich nicht geheim halten lassen und sei nach außen durchgesickert.

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Die Nachricht über den Shutdown

Es kursierte eine Audio-Nachricht, in der ein Mann berichtet, dass ein 100%iger Lockdown vor der Tür steht. So wird hier behauptet, Angela Merkel hätte bereits fixe Pläne für einen Shutdown, die auch die Automobilindustrie betreffen würden.

Zum Lockdown werden Details aufgezählt. Unter anderem soll es eine totale Kontaktbeschränkung geben, nur noch eine Person pro Haushalt dürfe die wichtigsten Einkäufe erledigen. Abends dürfe man dann eine Stunde „mit der Töle“ vor die Tür, und das war´s dann auch schon.
Wenn die VW-Betriebsräte das wie die Spatzen von den Dächern pfeifen, sei das eine sichere Sache.

VW-Betriebsrat dementiert

Dem Betriebsrat von VW sei die Sprachnachricht seit einigen Tagen bekannt. Es handle sich dabei um „völlig frei erfundene“ Aussagen, erklärte er gegenüber ZDFheute:

„Das verbreitet sich inzwischen weit über die Grenzen des VW-Kernlandes hinaus. Und es ist nicht das erste Mal, dass solche Falschinformationen zu unserer Arbeit zirkulieren.“

Sein Wunsch wäre, die Menschen würden derartige Nachrichten bei Erhalt hinterfragen anstatt sie an weitere Personen weiterzuleiten und damit Falschmeldungen weiter zu verbreiten.

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Quellen: ZDF, Märkische Allgemeine
Artikelbild: Shutterstock / Von nitpicker


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