Die Flut der falschen Gutscheine geht weiter: Angeblich wird Lidl 50 Jahre alt (stimmt nicht), doch es wird kurioser, denn das ist nur ein Lockmittel!
Sowohl auf WhatsApp, als auch im Facebook-Messenger wird ein Link zu einer gefälschten Lidl-Seite geteilt, auf der man einen Gutschein von 2.000 € durch eine Umfrage bekommen soll. Doch zu gewinnen gibt es nicht, dahinter stecken Datensammler.

Kurios wird es aber, wenn man das ganze Prozedere durchgegangen ist und sich registrieren will…. aber der Reihe nach.
Was sich dahinter verbirgt
Tippt man den Link an, in der irrigen Hoffnung, ein Geschenk abstauben zu können, kommt man erst einmal auf eine kleine Umfrage:

An der URL oben (zealtowardst.xyz) ist bereits gut zu erkennen, dass man sich nicht auf der offiziellen Seite von Lidl befindet!
Nach der belanglosen Umfrage kann man aber noch nichts abstauben: Erst einmal soll das falsche Gewinnspiel geteilt werden:

Diese Masche ist neu bei den gefälschten Gewinnspielen: Nicht nur auf WhatsApp, sondern auch auf Facebook kann der Link geteilt werden… was Freundschaften unter Umständen belasten kann.

Wenn man damit schließlich 20 Freunde oder 5 Gruppen genervt hat, soll man sich registrieren können.

Und nun wird es kurios!
Man gerät nicht etwa auf ein Formular, um seine Daten einzugeben, sondern auf ein anderes gefälschtes Gewinnspiel, bei dem man angeblich einen Gutschein von Aldi gewinnen kann (wir berichteten).
Dort muss man wieder eine Mini-Umfrage mitmachen, darf aber dann endlich seine Daten eingeben. Zu gewinnen gibt es jedoch nichts!

Also lieber ganz schnell die Daten eingeben, einen Haken bei dem Kleingedruckten machen und abschicken!
Moment… ein Haken? Warum?
Ganz einfach: Man gibt dadurch die Erlaubnis, dass einem Dutzende „Sponsoren“ per Mail, Post und telefonisch kontaktieren dürfen!

Und der Veranstalter? Pelema PTE Ltd – gehören die vielleicht zu Aldi?
Nein, das ist eher unwahrscheinlich, denn deren Sitz ist in Singapur!

Fazit
Zu gewinnen gibt es dort nichts! Stattdessen gibt man seine Daten an einen Datensammler weiter, dessen Sitz in Singapur liegt – man kann also einen vermeintlichen Gewinn nicht einmal einklagen!
Naja, eines hat man schon gewonnen: Nämlich viele Werbemails und Spam-Anrufe von diversen halbseidenen Organisationen, die beispielsweise behaupten, man hätte Geld gewonnen und müsse nun nur noch telefonisch die Bankdaten durchgeben.
Auch interessant:
Fast täglich berichten wir über Fake-Gewinnspiele auf Facebook, bei denen oftmals tausende Nutzer mitmachen.
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